Am Montag war Memorial Day, was heisst, dass ich keine Schule hatte. Die Nacht im Camper war besser als zuvor, aber ich hätte definitiv keinen weiteren Tag dort überlebt. Teilweise fühlte ich mich so bedrängt und dreckig, dass ich einfach nur schreien wollte. Jedenfalls gingen meine Gastmutter und ich in Menards und kauften noch mehr Sachen für den Camper ein. Ich hoffe, mein Gastvater fällt nicht in Umacht, wenn er die Rechnung seiner Menards-Kreditkarte sieht. Danach fuhren wir zurück, packten ein und machten uns auf den Weg nach Hause. Bogey bestah darauf, vorne zu sitzen, sodass meine Gastmutter mit mir hinten sass. Zu Hause machte ich meine Hausaufgaben, ass Mittag, duschte und machte mich bereit für ein Baseballgame am Abend. Meine Gastmutter reservierte uns Tickets für das Spiel. Mein Gastbruder wurde jedoch krank, weshalb ich eine Freundin zum Spiel einlud. Das Spiel begann um sechs Uhr. Das Wetter war ziemlich kühl und teilweise regnete es. Zum Glück brachten wir Decken. RedHawks (North Dakota) spielte gegen Explorers (Sourh Dakota). Ich geniesste das Spiel sehr, auch wenn es kalt war und unser Team verlor. Zudem kaufte ich mir Fried Pickles, was auch sehr lecker war. Nach sieben Innings gingen wir nach Hause und ich ging sofort ins Bett. Am Dienstag war mein letzter voller Schultag. Aber es fühlte sich wie ein normaler Schultag an. Zudem fand ich heraus, dass ich am Mittwoch und Donnerstag für eine Semesterprüfung zur Schule. Nachdem ich mit dem Schulbus nach Hause fuhr, fuhren meine Gastmutter und ich mit dem Golfauto herum. Danach kochten wir und schauten fern. Am Dienstag musste ich erst um 13:30 in der Schule sein, um die Biologie-Semesterprüfung zu schreiben. Am Morgen stand ich um 6:30 auf, ass Frühstück und zog Sportkleider an. Das Wetter war perfekt, um joggen zu gehen. Nachdem Duschen, machte ich mich bereit, um Fischen zu gehen. Ich freute mich sehr, da es mein erstes Mal sein würde. Meine Freundin holte mich ab und wir fuhren zu einer Brücke in Perley, wo eine andere Freundin auf uns wartete. Anfangs war es ziemlich kompliziert, aber nachdem mir meine Freundinnen die Basics erklärten, war mir alles klar. Wir fingen sogar drei Fische! Und einer davon war riesig! Nach einer Weile kam eine weitere Freundin dazu, die uns auch Snacks brachte. Danach verliess uns aber eine Freundin, da sie gezwungen wurde, die Semestertests zu schreiben. Wir blieben bis halb 12 und fuhren dann zur Schule. Die Biologieprüfung war zwar nicht schwer, aber sehr lange. Als ich fertig war, musste ich etwa 20 Minuten auf den Bus warten. Zu Hause half ich meiner Gasteltern mit Gartenarbeit. Die Nachbarskinder kamen vorbei und halfen meiner Gastmutter den Garten zu dekorieren. Danach gingen meine Gasteltern zu einem Pork Chop Dinner, während ich zu Hause blieb. Nachdem ich mein Essen ass, spazierte ich mit Bogey. Den Rest des Abends verbrachte ich mit dem Fernseh. Am Donnerstagmorgen ging ich erneut joggen. Als ich nach Hause kam, war überraschenderweise mein Gastbruder bereits wach. Bei ihm lief aber alles schief, weshalb er sehr schlechte Laune hatte. Er machte sogar den Mixer kapput und entschuldigte sich nicht einmal. Danach rufte ich meine Schwester an, da es ihr Geburtstag war. Ich ging duschen und machte mich bereit, da meine Freundin mich zum Mittagessen einlud. Da sie am Freitag nach Texas fahren würde, gab sie mir eine Tasse mit Swedish Fish als Abschlussgeschenk. Sie kochte Stir Fry Tofu und machte mir einen Smoothie. Dann fuhr die Freundin ihres Bruders uns zur Schule, damit ich meine Chemie-Semesterprüfung schreiben konnte. Nach der Schule fuhr ich mit dem Bus nach Hause. Ich schaute fern, half meinen Gasteltern im Garten und dann gingen meine Gastmutter und ich zu meiner Gastcousine. Sie veranstaltete eine Party für Cabi-Kleider. Man konnte die Kleider anprobieren und bestellen, jedoch waren sie sehr teuer. Alles war über $80. Aber dafür war das Essen gut. Um sieben Uhr mussten wir dann meinen Gastvater abholen und wir fuhren zu einer Farm, wo mein Gastvater Fotos für seine Zeitung machen musste. Nachdem gingen wir zum Autorennen in Ada, wo der Mann der Nichte meiner Gastmutter mitmacht. Es war laut, aber machte Spass. Am Ende durfte ich sogar im Auto sitzen und den Motor anmachen. Wir kamen etwa um 10 Uhr zu Hause an. Am Freitag war mein letzter Schultag. Meine Gastmutter wachte extra früher auf, damit sie Fotos machen kann. Zudem brachte ich meinem Busfahrer Doritos-Chips als kleines Dankeschön. In der Schule mussten wir unsere Lockers leeren und putzen. Danach warfen meine Freundinnen und ich uns in Schale, da wir nach der Schule ein Fotoshooting machten. Der Schultag dauerte bis um halb elf. Nachdem wir den nächsten Klassenpräsident wählten, durften wir nach Hause gehen. Wir gingen zu einer Freundin, um uns umzuziehen und fuhren dann zum Park in Ada, wo wir die Fotos machten. Das Fotoshooting dauerte nicht lange und da wir alle riesigen Hunger hatten, machten wir Pizza bei einer Freundin. Um zwölf Uhr fuhr eine Freundin mich nach Hause und nachdem ich duschte und fertig packte, machten wir uns auf den Weg zum Camper. Wir stoppten beim Tierarzt in Hawley, da Bogey und Harper ihre Impfungen brauchten. Als wir in Detroit Lakes ankamen, malten meine Gastmutter und ich den Picknick-Tisch an. Die Hitze brachte uns zum Schwitzen. Mein Gastvater kam erst um sechs Uhr zum Camper, da er noch Arbeit zu erledigen hatte. Meine Gasteltern gingen zur Bar, um Freude zu treffen. Nach etwa einer Stunde kamen sie zurück und wir gingen Essen in einem mexikanischen Restaurant. Als wir fertig waren, war es bereits sehr spät und ich ging ins Bett.
Wochenende #19
Am Samstag gab es ein Street Faire in Downtown Detroit Lakes. Es gab Essen, Musik und Stände, die verschiedene Kunstwerke verkauften. Zudem sang ein Freund meiner Gastmutter auf der Bühne und zufälligerweise trafen wir meinen Gastonkel dort. Am Nachmittag besuchten wir eine Freundin meiner Gastmutter und ihr Sohn gab uns eine Rundfahrt auf dem Boot. Wir stoppten an einer kleinen Insel, wo ich mit dem Seil ins Wasser sprang. Nach der Rundfahrt, fuhren wir zurück zum Camper, packten alles ein und machten uns auf den Weg nach Hause. Wir stoppten bei einem Laden, um Lebensmittel zu kaufen. Ich kaufte einige Sachen (Reese's, Cookies...) ein, die ich nach Hause bringen möchte. Meine Gastmutter sagte mir, dass sie Sachen für unser kleines Familien-Grillfest einkaufen musste. Ich merkte, dass meine Gastmutter viel zu viel einkaufte für nur sechs Personen. Obwohl ich wusste, dass etwas los war, erwähnte ich nichts. Als wir dann im Auto sassen, gab meine Gastmutter zu, dass es eine Party gäben würde, aber sagte nicht, wer oder wie viele kommen würden. Am Abend schauten wir fern. Da ich im Camper kaum schlafen konnte, wachte ich am Sonntag erst um halb neun auf. Meine Gastmutter war bereits beschäftigt mit Tischen aufstellen und dekorieren. Mein Gastvater hingegen machte sich auf die Suche nach Gas für den Grill. Ich schnitt zwei Wassermelonen auf, und half danach meiner Gastmutter mit dem Dekorieren. Die Party begann um 12:30. Ich versuchte mich mit allen Gästen zu unterhalten und erhielt auch sehr viele Geschenke. Uncle Johnny, beispielsweise, schenkte mir den Softball-Handschuh, der er mir für sie Saison auslieh und heftete meinen Namen und einen Spruch an. Die Party machte mir riesigen Spass und ich war sehr glücklich, dass ich allen "Auf Wiedersehen" sagen konnte. Um fünf Uhr war die Party vorbei. Wir fuhren mit dem Golf-Auto herum, assen Sundaes on Sundays und räumten die Tische wieder auf. Danach schauten wir fern, assen Reste und gingen ins Bett.






