Flug

Sonntag, 30. April 2017

Arizona-Vegas-Trip


Tag #1
Nun vorerst mussten wir etwa eine Stunde auf den Check-in für das Gepäck warten. Als es endlich Zeit war, erklärten sie mir, dass ein Carry-On Koffer $50 koste. Hätten wir den Koffer zuvor online eingecheckt, wäre es $18 gewesen. Das war ein wenig blöd, aber daran konnten wir nichts ändern. Zudem kam das Flugzeug eine Stunde später an, was heisst, dass sich unser Flug um eine Stunde verspäten würde. Ich war sehr müde. Im Flugzeug war es kalt und es wurde nur noch kälter, als wir in der Luft waren. Und die Airline bot keine Decken an. Wir kamen um 3 Uhr morgens an, aber da die Zeitdifferenz zwei Stunden ist, war es 1 Uhr morgens. Mein Gastvater mietete ein Auto, während meine Gastmutter nach einem Hotel suchte. Wir fuhren zum Hotel und gingen sofort ins Bett. 

Tag #2
Am nächsten Tag waren wir alle um sieben Uhr wach aufgrund der Zeitdifferenz. Wir holten uns Frühstück und machten uns bereit für unsere Fahrt. Auf der Fahrt gab es wunderschöne Aussichten. Unser erster Halt war in Downtown Prescott, wo wir auch Mexikanisch zum Mittag assen. Danach fuhren wir über wunderschöne rote Berge, um nach Jerome zu gelangen. In Jerome leben etwa 400 Menschen, aber die Stadt ist sehr lebendig. Meine Gasteltern sprachen einzeln mit einer Vorhersagerin für zehn Minuten und es kostete sie insgesamt $40, was meiner Meinung nach ein wenig verschwenderisch ist. Danach fuhren wir durch Sedona nach Williams und checkten in unser Hotel ein. Mein Gastvater buchte das Hotelzimmer gemeinsam mit Zugtickets zum Grand Canyon. Wir bestellten Essen im "Old Smokey's Restaurant" und als wir zurückkamen, gingen mein Gastvater und ich zum Whirlpool im Hotel.








Tag #3
Am nächsten Tag gab es um neun Uhr morgens eine Western Show bevor wir in den Zug einstiegen und losbrachen. Die Fahrt dauerte etwa zwei Stunden und da wir in der "First Class"- Abteilung waren, gab es Snacks und sogar Musiker, die uns unterhielten. Es war richtig cool! Nach der Fahrt hatten wir circa drei Stunden Zeit bis wir wieder auf den Zug mussten, um zurück nach Williams zu fahren. In diesen drei Stunden hatten wir Zeit, um den Grand Canyon zu bewundern. In meinem ganzen Leben, habe ich noch nie etwas Schöneres gesehen als den Grand Canyon. Es ist eine unbeschreibliche Aussicht. Ich kann immer noch nicht glauben, dass es real war. Nach den drei Stunden fuhren wir wieder zurück und wie auch bei der Hinfahrt, gab es Snacks und Musiker. Die Rückfahrt gefiel mir mehr, da der Musiker für jede Gruppe ein Lied auf Lager hatte. Zurück in Williams stiegen wir in unser Auto ein und fuhren nach Laughlin, Nevada. Auf dem Weg hätten wir fast eine Panne gehabt, da es keine Tankstellen gab und wir dringend Benzin brauchten. Aber wir schafften es knapp noch. Nach zwei bis drei Stunden kamen wir an. Da meine Gastmutter eine Rewards Karte hat, mit der man Punkte durchs Spielen in Casinos sammelt, ergatterten wir eine Suite im Hotel Harrah's für $10. Obwohl es nur ein Bett gab, gab es mehr als genug Schlafmöglichkeiten für mich. Ich entschied mich für das Fenstersims mit einer Matte. Wir assen im Smashburger und nachdem ging ich in unser Hotelzimmer, während meine Gasteltern Zeit im Casino verbrachten.




Tag #4
Da ich sozusagen auf dem Fenstersims schlief, wachte ich mit der Sonne auf. Obwohl ich etwa um sieben Uhr aufstand, waren wir nicht bevor 10:30 Uhr aus unserer Suite. Wir assen Frühstück im IHopp; ich bestellte mir Swedish Crepes mit Beerensauce. Dann machten wir uns nach Las Vegas. Zuerst machten wir aber einen Stopp, um den Hoover Dam zu sehen. Es war zwar nicht so schön wie der Grand Canyon, aber trotzdem sehenswert. Wir blieben nur zehn Minuten, da es gar keine freie Parkplätze gab. Spannend war, dass der Hoover Damn genau in der Grenze zwischen Nevada und Arizona lag, was auch zwei verschiedene Zeitzonen trennt. Danach ging es weiter nach Las Vegas. Unser erster Stopp war das weltberühmte "Las Vegas"-Zeichen. Meine Gasteltern waren bereits dutzende Male in Vegas, aber haben bis jetzt noch nie ein Foto mit dem Zeichen gemacht. Also war es auch etwas Neues für sie. Danach machten wir uns auf den Weg zum Stratosphere. Leider gingen wir nicht hoch, da meine Gastmutter Höhenangst hat. Aber wir sahen Menschen, die vom Turm sprangen oder auf der Achterbahn waren. Nachdem gingen wir zu unserem Hotel und ruhten uns für eine kurze Zeit aus. Nach der Ruhenzeit gingen wir los und liefen durch die Strassen von Las Vegas. Unser Stopp war Paris. Im Casino spielte eine sehr talentierte Band, die meiner Gastmutter sehr gefiel. Während meine Gastmutter der Band zuhörte, gingen mein Gastvater und ich hoch zum Eiffelturm. Bevor wir hochgingen, machte eine Frau ein Foto von uns. Richtig unangenehm wurde es, als die Fotografin sagte, wir sollen uns küssen. Wir erklärten ihr, dass er sozusagen mein Vater, was sie erröten lies. Auch entschuldigte sie sich bei uns. Obwohl es nicht der richtige Eiffelturm ist, war die Sicht wunderschön. Die Stadt sah so lebendig aus. Wir warteten bis es zehn Uhr abends war, da dann die Springbrunnen-Show des Bellagios begann. Obwohl wir die Musik nicht hörten, war es wundervoll. Leider dauerte die Show nur etwa fünf Minuten. Danach gingen wie zurück zu meiner Gastmutter und liefen weiter durch die Stadt. Im Hotel Planet Hollywood gab es eine Strasse (Miracle Miles Shops) voller Läden und Restaurants. Die Decke der Strasse war bemalt mit Wolkenmuster, sodass man wirklich das Gefühl hatte, als wäre man draussen in der Freie. Wir suchten nach einem Restaurant, da wir alle riesigen Hunger hatten. Wir assen in einem sehr schicken, italienischen Restaurant (Romagna Mia). Es war zwar teuer, aber sehr lecker. Dann machten wir uns auf den Weg zum Hotel zurück. Obwohl alles in Las Vegas sehr nah beisammen wirkt, ist es nur eine Illusion. Hotels sind weiter voneinander entfernt, als man denkt.





Tag #5 
Der letzter ganze Tag von unserer Reise. Am Morgen holten wir uns Kaffee und entspannten uns am Pool. Leider konnten wir meinetwegen nicht ins 21+ Pool-Areal. Es fühlte sich sehr schön an, aber manchmal war mir die Sonne doch ein wenig zu heiss. Am Mittag assen wir in Charlo n' Charlies. Nachdem wir uns umgezogen hatten, liefen wir zum Venetian-Hotel und bewunderten die Sänger der Gondelfahrten. Auch gab es Pantomime im Hotel, mit denen ich Fotos gemacht habe. Erst im Nachhinein realisiere ich, dass diese Pantomimen sich täglich verkleiden und bemalen lassen, um zu überleben, was ziemlich traurig ist. Nachdem benutzten wir den Deuce-Bus für $6, um zum Luxor zu gelangen. Dieses Hotel hat die Form einer Pyramide und soll auch Ägypten ähneln. Dort versuchten meine Gasteltern Tickets zur "The Mentalist"-Show zu ergattern. Mit Erfolg. Nach einer Weile fuhren wir zurück zum Hotel, zogen uns um und machten uns wieder auf den Weg zum Hotel "Planet Hollywood". Die Tickets mussten eine Stunde vor der Show abgeholt werden. Deshalb hatten wir genug Zeit, um Nachos im "La Salsa" zu essen. Ich freute mich sehr auf die Show! The Mentalist war kein Magist, sondern analysiert Menschen und findet dadurch Fakten und Charaktereigenschaften von Menschen heraus. Bevor die Show begann, mussten wir persönliche Fragen auf ein Stück Papier aufschreiben, dessen Antworten uns interessieren. Während der Show wählte "the Mentalist" dann ein Zettel aus und konnte nur mithilfe des Zettels den Namen dessen Person entziffern. Das war unglaublich. Eine perfektische Mischung aus Humor und Entertainment. Ich kann es bis heute noch nicht glauben. Sehr empfehlenswert! Nach der Show gingen wir dann zurück ins Hotel, und meine Gasteltern nutzten den Abend aus, um Gewinne im Casino zu machen.



Tag #6
Nun war es schon Zeit, um nach Hause zu fliegen. Wir standen um sechs Uhr auf, beeilten uns mit dem Bereitmachen und fuhren zum Flughafen. Zuerst mussten wir jedoch unser Mietauto abgegeben. Zum Glück gab es gratis Busse, die uns dann zu unserem Terminal brachten. Zum Frühstück gab es Zimt-rollen und Kaffee von Cinnabon, die sehr lecker waren. Der Flug zurück war viel angenehmer, als der Hinflug. Glücklicherweise kaufte ich einen fetten Souvenir-Pullover aus Arizona, der mich warm hielt. Das erste, das mit auffiel, war das Wetter. In Las Vegas war es sonnig und warm; in Minnesota hingegen, kalt und regnerisch. Zumindest schneite es nicht. Wir fuhren nach Hause und versuchten uns auszuruhen. Auch die Zeitumstellung machte uns ein wenig durcheinander. Wir waren nicht müde, wenn Schlafenszeit war. Wir hatten keinen Hunger, als es Zeit zum Essen war. Also assen wir etwa um zehn Uhr abends Chips mit Spinat/Artischocke-Chips.




Die Reise gefiel mir riesig. Mir ist bewusst, dass viele Gastfamilien nicht mit ihren Austauschkindern in die Ferien gehen. Deshalb schätze ich es umso mehr. Ich muss sagen, vor der Reise, war alles ein wenig chaotisch und ein leichtes Heimweh überkam mich. Das kalte Wetter in Minnesota half auch nicht wirklich weiter. Diese Woche war ein sehr gute Ablenkung/Abwechslung und erinnerte mich daran, dass meine Zeit in den USA fast vorüber ist und ich das Beste daraus machen muss. Das war definitiv einer der besten Wochen meines Lebens. Ich hoffe sehr, dass ich sie nie vergessen werde.

Montag, 24. April 2017

Woche #13

Schulwoche #13

Der Montag nach den Ostern war sehr anstrengend. Einerseits war ich noch erschöpft vom vorherigen Tag, andererseits war das Wetter grausam. In der Schule konnte ich kaum meine Augen aufhalten. Auch im Softball fühlte ich mich zu müde, um wirklich mitzumachen. Nun nach dem Training brachteb mich meine Gasteltern nach Hause und ich kochte Spargeln und Pasta für mein Gastvater und mich, während meine Gastmutter den von Ostern übrigen Mac n' Cheese ass. Ich war ziemlich stolz auf mich, als mein Gastvater den ganzen Teller aufass und dann noch mehr Pasta geschöpft hatte. Denn normalerweise hat mein Gastvater keinen grossen Appetit. Danach schauten wir ein wenig fern und da ich mich nicht so gut fühlte, ging ich in mein Zimmer und schaute Netflix auf dem Laptop. Am Dienstag hatten wir ein Softballspiel in Twin Valley. Eigentlich war geplant, dass das Spiel in Ada stattfinden würde, aber aufgrund des Wetters war das Feld nass und matschig. Zudem war es sehr kalt und alle Wettkämpfe für andere Sportarten wurden abgesagt. Ich hatte riesige Kopfschmerzen, aber ich wollte das Spiel nicht verpassen, da ich sowieso bereits vier Trainings absagen musste. Nun zum Spiel: Es verlief ziemlich schlecht. Ich spielte für Junior High und wir spielten insgesamt fünf Innings. Als ich dran war mit dem Schlagen, kam der Ball sehr schnell auf mich zu und traf mich am Kopf. Zum Glück trug ich einen Helm und es schmerzte nicht allzu sehr. Ich war nur ein wenig geschockt. In drei Games wurde ich bereits zwei mal getroffen. Nach dem Spiel schauten wir uns das JV-Spiel an. Auch sie verlierten. Und wir froren auf der Bank. Um sieben Uhr konnten wir endlich mit dem Bus zur Schule fahren und meine Gasteltern holten mich ab. Zu meiner Überraschung kochte mein Gastbruder Essen für uns und es war super lecker. Danach musste ich mit dem Packen beginnen, da ich am nächsten Tag nach Arizona fliegen würde. Am Mittwoch mussten alle Juniors die ACT-Prüfung schreiben. Aufgrunddessen konnte ich in einigen Stunden einfach Hausaufgaben machen. Um 13:15 holte mich meine Gastmutte ab, um mich zur Friseurin zu begleiten. Sie schnitt etwa fünf Zentimeter ab und schnitt mein Haar ein wenig dünner. Danach fuhr meine Gastmutter mich nach Hause, während sie ins Büro ging. Ich rufte meine Eltern an bevor ich zu Ende packte. Danach kam der Hundehüter vorbei, damit er vollständig informiert ist. Währenddessen kochte ich unser Abendessen. Nach dem Essen machten wir uns auf den Weg zum Flughafen.


...Mehr zu unserem Trip kommt in einem separaten Post :)

Mittwoch, 19. April 2017

Woche #12

Schulwoche #12
Diese Woche habe ich am Freitag kein Schule, da dann Ostern ist. Eigentlich hätten wir auch am Montag keine Schule, aber weil das Frauenbasketballteam ein Spiel in Minneapolis hatten und wir an jenem Tag frei hatten, müssen wir den Ostermontag dafür aufgeben.

Dieser Montag war ein typischer Montag. Aus irgendeinem Grund war ich ganz und gar nicht motiviert und meine Laune war am Boden. Während der Englischstunde erhielten wir die Resultate des ACTs. Obwohl ich mir nachdem ersten Test gar keine Mühe mehr gegeben habe, erzielte ich überraschenderweise trotzdem 23 Punkte, was über den Durchschnitt war. Das Softballtraining am Montag war sehr frustrierend. Obwohl wir bereits vier Wochen trainiert haben, habe ich das Gefühl, als wüsse ich nichts über Softball. Und mein erstes Spiel ist am Dienstag. Jedenfalls lief ein Mädchen in mich hinein und meine Nase schmerzte sehr danach. Das und das kalte Wetter verschlechterte meine Laune noch mehr. Zuhause assen wir Abendessen und danach schlug mein Gastbruder vor, Softball zu üben. Eigentlich hatte ich überhaupt keine Lust, aber ich wusste, dass es eine gute Chance ist. Und es brachte tatsächlich etwas. Ich merkte den Unterschied nach einigen Versuchen. Zudem fühlte ich mich viel sicherer danach. Am Dienstag war mein erstes Spiel. In den ersten vier Innings sass ich auf der Bank und beobachtete das Spiel. Ehrlich gesagt, war ich sehr froh darüber. Während dieser Zeit habe ich wahrscheinlich mehr über Softball gelernt, als in den letzten drei Wochen. Ich lernte die Regeln kennen und konnte mich in Situationen hineinversetzen. Nach vier Innings spielte ich Right Field, was ziemlich einfach war, weil kein Ball zu mir kam. Die Nervosität steigte, als ich den Ball schlagen musste. Obwohl ich den Ball nicht traf, war es eine gute Erfahrung. Wir gewannen das Spiel trotzdem und geniessten die Zeit gemeinsam. Nachdem Spiel assen wir und gingen ins Bett. Am Mittwoch, nach dem Softball, bestellten wir Pizza von West Maine und brachten es nach Hause. Zudem holte meine Gastmutter das zweite Prom-Dress von einer Freundin ab. Da mein Gastvater eine Unterschrift von meiner Gastcousine aus geschäftlichen Gründen brauchte und ich mich nicht für ein Kleid entscheiden konnte, fuhren wir nach dem Essen zu ihr, damit sie mir mit der Entscheidung helfen konnten. Ich zog die zwei Kleider an, während meine Gastcousine Cookies für Ostern backte. Obwohl sie genauso unentschlossen waren, habe ich eine Entscheidung getroffen. Am Donnerstag half meine Gastmutter in der Schule aus und am Nachmittag hatte ich ein Softballspiel gegen East Grand Forks. Als wir vor dem Spiel trainierten, beobachteten wir das andere Team und merkten, dass wir keine Chance hatten. Das Team war sehr gut. Zudem hatten wir einen anderen Coach, da unser übliche Coach aus familiären Gründen nicht kommen konnte. Wie erwartet verlief das Spiel sehr schlecht. Umso grösser war die Freude und Schock, als ein Mädchen aus unserem Team ein Homerun erzielen konnte. Zusätzlich wurde ich beim Schlagen vom Ball getroffen und durfte zur second Base laufen. Es schmerzte zwar, aber zumindest kam ich bis zur zweiten Base bevor das Spiel zu Ende war. Nachdem Spiel gingen wir zur Bar, assen Tacos und meine Gastmutter & ich liefen nach Hause, während mein Gastvater ein Meeting über das Schulproblem hatte. Zu Hause bereitete ich die Rechnungen für die Kunden meines Gastvaters vor, damit sie am nächsten Tag verschickt werden können.


Wochenende
Am Freitag hatte ich keine Schule und half stattdessen im Büro meines Gastvaters. Kurz nach Mittag fuhren wir nach Moorhead, assen Mittag in Duane's Pizza und ich ging mit meiner Gastmutter shoppen in einem Thrift Store. Ich brauchte Kleider für unsere Ferien in Arizona/Vegas nächste Woche. Ich kaufte etwa zehn Sachen für circa 60 Dollars, was ein ziemlich guter Deal ist. Nachdem Shoppen holten wir uns Eis (mein erster Dilly Bar) für die Fahrt nach Detroit Lakes. Da wir dieses Mal beide Schlüssel dabei hatten, wollten wir ein weiteres Mal unseren Camper besuchen. Als wir dort ankamen, funktionierten jedoch beide Schlüssel nicht. Nur der Schlüssel für den schmalen, kleinen Abstellraum funktionierte. Weil nur Holzplatten den Abstellraum vom grossen Schlafzimmer trennen, schlug mein Gastvater eine Holzplatte ein und ich kroch in den Camper hinein. Aber auch von Innen konnten wir die Türe des Campers nicht öffnen. Schlussendlich rufte mein Gastvater das Unternehmen an, welches dem vorherigen Besitzer den Camper verkauft hatte. Glücklicherweise konnte der Chef des Unternehmens das Schloss auswechseln, obwohl wir kurz vor Ladenschluss angerufen hatten. Nun all diesen Misserfolgen konnten wir endlich den Camper durch die Türe betreten. Wir schauten uns alles genau an, damit wir auch nach unserem Arizona/Vegas-Trip mit dem Campen beginnen können. Obwohl noch sehr viel fehlt, freue ich mich bereits sehr auf das Campen. Danach machten wir uns auf den Rückweg. Auf dem Weg nach Hause hielten wir in Moorhead an, um Freunde meiner Gastmutter zu treffen. Als wir nach Hause kamen, war bereits elf Uhr und ich schlief sofort ein. Am Samstag gingen wir um neun Uhr zur Kirche für eine Ostern-Veranstaltung. Es gab einen Rundlauf mit verschiedenen Posten über die Geschichte von Ostern. Ich nahm am ersten Rundlauf teil. Bei meinem Rundlauf waren nur ältere Menschen dabei, was das Ganze ein wenig lächerlich machte. Aber für die Kinder war es sicherlich eine gute Sache. Mein Gastvater musste sein Spiel für fünf Gruppen präsentieren und als er fertig war, konnten wir endlich Pancakes essen. Nachdem wir die Kinder bei der Eiersuche beobachteten, gingen wir nach Hause und ich kochte selbstgemachte Macaroni and Cheese, das wir am Sonntag zum Osternessen mitbringen werden. Das dauerte etwa eine Stunde, da ich für 24 Personen kochen musste. Danach entspannte ich mich im Whirlpool, während meine Gastmutter "Orange is the New Black" schaute. Da das Wetter sehr schön war, ging ich nach draussen und las "And Then There Were None". Kurz danach, kamen auch meine Gasteltern und ich half ihnen mit Gartenarbeit. Da in der Bar "the Cropdusters" auftraten, gingen wir am Abend dorthin. Leider war es ganz und gar nicht so, wie ich es mir vorgestellt hatte. Die Musikgenre der Band war nicht wirklich passend und die Bar war ziemlich leer. Als wir nach Hause kamen, war ich sehr müde und ging ins Bett. Aber kurz bevor ich einschlief, weckte mich meine Gastmutter, da ihr Laptop verschwunden ist. Ich war zu müde, um wirklich darauf zu reagieren. Ich konnte mir nicht vorstellen, dass jemand einbrach. Trotzdem rief meine Gastmutter die Polizei an. Nach dieser Aktion konnte ich kaum schlafen. Am nächsten Tag war Ostern. Und der Tag hätte nicht besser beginnen können. Ein Polizist kam am morgen, um uns einige Fragen über den Laptop zu stellen. Mein Gastvater, wie auch mein Gastbruder, war sehr genervt darüber, da alle unsere Nachbarn nun davon wissen würden. Sobald der Polizist das Haus verliess, suchte mein Gastbruder nach dem Laptop und tatsächlich fand er es unter einem Kleiderstapel. Nun waren sie nicht nur genervt, sondern wütend. Und das an Ostern. Trotz allem, fuhren meine Gasteltern und ich nach Fargo, um die Familie meiner Gastmutter zu treffen. So viele Menschen waren dort und es gab sehr viel zu essen. Ich konnte mich nicht einmal bei Allen vorstellen, da zu viele dort waren. Ich hätte mir die Namen sowieso nicht merken können. Obwohl wir nicht zu Hause waren, war die Stimmung angespannt. Deshalb fuhren wir nach anderthalb Stunden zurück nach Hause. Da ich am vorherigen Tag kaum schlafen konnte, machte ich ein Nickerchen für circa zwei Stunden. Als ich aufwachte, sah ich die Nachricht, dass unser Golf Cart nach langem Reparieren endlich funktioniert. Also fuhren mein Gastvater und ich in Hendrum herum, was sehr viel Spass machte. Als wir nach Hause kamen, ging meine Gastmutter zu ihrer Freundin, während mein Gastvater und ich zurückblieben. Wir schauten Baseball und später ging ich in den Whirlpool, um mich zu entspannen. Nachdem ich geduscht und mich umgezogen hatte, half mir mein Gastvater den Whirpool zu bedecken. Aber der Deckel war so schwer, dass ich mit meinen Kleidern in den Whirlpool fiel, was ziemlich lustig war. Nachdem meine Gastmutter zurück kam, ging ich ins Bett.


Montag, 10. April 2017

Woche #11

Schulwoche #11
Am Montag holte mich meine Gastmutter von der Schule ab und als wir nach Hause kamen, schlug mein Gastbruder vor, Mexikanisch zu kochen. Geplant war, um sieben Uhr zu essen, aber mein Gasvater brauchte seine Hilfe mit dem Golfauto. Aus irgendeinem Grund dauerte es sehr lange und sogar nachdem meine Gasteltern mit ihrem DVD-Training fertig waren, hatte er noch nicht mit dem Kochen angefangen. Schlussendlich fing er um acht Uhr mit dem Kochen an. Ich schnitt das Gemüse für ihn und wir assen etwa um neun Uhr abends. Das Essen war zwar gut, aber viel zu scharf. Es brachte mich zum Schwitzen und sogar nach dem Essen spürte ich die Schärfe in meinem Körper. Um zehn Uhr ging ich dann ins Bett, während meine Gasteltern zum ersten Mal, seit ich hier bin, ihren Whirlpool benutzten. Am Dienstag war die Sonne von Wolken bedeckt und der Wind blies sehr stark. Während dem Softball, froren wir alle und konnten und kaum bewegen. Einige hatten sogar nur T-shirts und Shorts an. Nachdem Training holten mich meine Gasteltern ab und wir kauften einige Zutaten für ihr "After-Funeral-Hot-dish" ein. Dafür braucht man Tomatensauce, Ketchup, Macaroni-Pasta, Mais und Käse. Man mischt alles zusammen und backt es für 20 Minuten. Nachdem Essen fuhren wir zu einer Freundin und ich probierte die Prom-Kleider ihrer Tochter an. Sie waren ein wenig zu lang, aber ansonsten passten sie wie angegossen. Obwohl ich Kleider ganz und gar nicht mag, fühlte ich mich sehr wohl in den Kleider und sie gefielen mir sehr. Am Mittwoch geschah eigentlich nichts. Ich kam nach Hause, wir kochten und assen, als mein Gastvater von Moorhead zurückkam. Meine Gastmutter trainierte mit der DVD und am Abend schauten wir zwei Folgen von "My name is Earl". Am Donnerstag hatte ich kein Softball, da das Varsity und Junior High Team ein Game hatten und die Coaches mit ihnen beschäftigt waren. Also fuhr ich mit dem Schulbus nach Hause und sah, dass meine Gastmutter die Veranda und den Garten für den Frühling vorbereitete. Wir entfernten die toten Pflanzen und den Laub, stellten die Stühle und Tische auf und putzten alles. Nach etwa zwei Stunden konnten wir endlich Grilled Cheese essen und dann geniessten wir den Whirlpool für eine halbe Stunde. Obwohl ich wusste, dass sie einen Whirlpool besitzen, benutzten wir ihn nie. Aber es fühlte sich richtig schön an und ich konnte danach auch besser einschlafen. Am Freitag waren alle Juniors mit ACT-Vorbereitungsprüfungen beschäftigt. Obwohl sie für mich eigentlich gar nicht obligatorisch ist, schrieb ich sie trotzdem, da ich sonst den ganzen morgen lang nur Study Halls hätte.

Wochenende
Nach dem Softball brachte mich meine Gastmutter nach Hause und als ich mich umgezogen hatte, war es schon wieder Zeit zu gehen. Wir fuhren nach East Grand Forks, um den fast gleichaltrigen Neffen meines Gastvaters und dessen Familie zu treffen. Nach etwa einer Stunde kamen wir im Restaurant, Blue Moose, an. Kurz danach kamen sie auch an und obwohl das Restaurant sehr voll war, erhielten wir nach etwa 15Minuten einen Tisch und wir bestellten unser Essen. Das Restaurant hatte kaum vegetarische Optionen. Ich bestellte Hummus mit Gemüse und Pita, was schlussendlich ganz und gar nicht das war, was ich mir vorgestellt hatte. Alles, was ich bekam war Sellerie (ew), Brokkoli, Humus und Pitas. Jedenfalls war die Familie sehr nett und nach dem Essen, gingen wir zu ihnen nach Hause. Ihr Haus ist riesig. Während mein Gastvater sich in der Bar im Untergeschoss mit seinem Neffen unterhielt, unterhielten sich die Frauen im Wohnzimmer über alles Mögliche. Vor allem aber über die Schule, da der Neffe der ehemalige Superintendent ist und seine Frau dort als Lehrerin arbeitete. Zudem hatte sie uns auch von den ehemaligen Austauschschülern erzählt, mit denen sie eine sehr gute Beziehung hat. Um elf Uhr fuhren wir dann nach Hause und gingen sofort ins Bett, als wir nach Hause kamen. Am Samstag morgen wachte ich um fünf Uhr morgens auf und konnte trotz mehrfachen Versuchen nicht mehr einschlafen. Ich rufte meine Eltern an und telefonierte mit ihnen für etwa dreissig Minuten. Danach zog ich mich um und ging nach draussen. Ich kaufte Briefmarken und versuchte Geld von meiner Travel Cash Karte am ATM abzuheben, was tatsächlich funktionierte. Danach trafen wir meine Gastschwester, ihren Freund und Mutter im Restaurant, Granite City, in Fargo. Sie hatte nämlich am Tag davor Geburtstag und da sie an jenem Tag mit ihren Freunden ausging, feierten wir ihren Geburtstag am Samstag. Wir bestellten unser Essen und wie auch im Blue Moose, war ich in meinen Optionen sehr limitiert. Ich bestellte den Haus Salat, der ziemlich gut war. Ehrlich gesagt, fühlte ich mich ein wenig Fehl am Platz, da sie ständig von Sachen erzählten, bei denen weder ich noch meine Gastmutter dabei waren. Auch meine Gastschwester war sehr erschöpft, da sie die ganze Nacht durch Party machte. Nach dem Essen fuhren wir nach Detroit Lakes, um Fotos vom Camper zu machen. Zuerst fuhren wir durch Downtown Detroit Lakes und im Kino war Tag der Schlümpfe und da meine Gastmutter eine riesige Sammlung von Schlümpfe hat, wollte sie den verkleideten Schlumpf sehen. Aber als wir ankamen, machte der Schlumpf gerade Pause und er würde erst in einer Stunde wieder kommen. Wir liefen herum, gingen in einige Läden, aber mein Gastvater hatte starke Bauchschmerzen. Also gingen wir zum Camper und trafen auch unsere "Camper-Nachbarn", die sehr nett waren und uns über das Campen informiert hatten. Als wir jedoch versucht hatten den Camper zu öffnen, funktionierte der Schlüssel für ein Schlüsselloch nicht. Wir kauften sogar Silikonspray, aber es funktionierte trotzdem nicht. Also fuhren wir wieder nach Hause und ich ging in den Whirlpool. Danach schauten wir fern und gingen schlafen. Am Sonntag war unser Ruhe-Tag. Als mein Gastvater zur Kirche ging, dekorierten wir den Garten bis es zu kalt für uns wurde und wir zurück ins Haus gingen. Daraufhin besuchten meine Gasteltern den Bruder im Altersheim. Ich ging nicht mit, da ich nicht genau wusste, ob ich überhaupt erwünscht bin. Jedenfalls schaute ich währenddessen Softballvideos auf Youtube an. Als sie zurückkamen, war es Zeit für Mittagessen. Mein Gastvater hat am Montag einen Termin für eine Magendurchsuchung. Deshalb durfte er nichts essen und musste sehr viel Flüssigkeit einehmen. Danach halfen meine Gastmutter und ich in der Kirche aus. Wir mussten, wie letztes Mal, Lebensmittel einräumen. Das dauerte etwa eine Stunde. Zuhause schauten wir zwei Filme.
Film #1 war Grace from Monaco und #2 war Girl on The Train. Ich freute mich sehr auf den zweiten Film und er enttäuschte mich auch nicht. Sehr aufregend! Danach ging ich ins Bett.


Montag, 3. April 2017

Woche #10

Schulwoche #10
Diese Woche ist endlich wieder eine normale Schulwoche. Zumindest für mich. Denn die meisten Seniors und einige Juniors flogen nach Washington D.C. Eine Reise, die sie schon vor Jahren geplant haben und Geld gesammelt haben. Also sollte diese Woche nicht allzu anstrengend sein. Am Montag fiel die Trigonometrie-Stunde aus, weil die Lehrerin nicht da war und keine Ersatzlehrerin vorhanden war. Also sassen wir in der Cafeteria und hatten sozusagen eine Freistunde. Weil so viele Schüler fehlten, gaben sich die Lehrer auch nicht wirklich Mühe etwas vorzubereiten. In Biologie schauten wir "Jaws" und in Chemie hatten wir eine weitere Freistunde. Dafür war das Softballtraining umso anstrengender. Dieses Mal war das Training in Ada und wir trainierten ganze zwei Stunden lang. Wir trainierten sogar mit Gewichten. Nachdem Training war ich sehr müde und hatte riesigen Hunger. Wir assen Kartoffeln, Mais und Brot. Danach las ich mein Buch und ging schlafen. Am Dienstag holte mich mein Gastvater ab und als ich nach Hause kam, war das Essen bereits zubereitet. Zudem ist mein älterer Gastbruder von Kalifornien zurückgekommen, was mich ein wenig überrascht, da es hier nichts für ihn zu machen gibt. Jedenfalls mussten wir uns beeilen, denn es gab ein riesiges Treffen über die Schule. Dieses Mal wurde aber auch abgestimmt. Ich durfte auf den Sohn meiner Gastcousine aufpassen. Wir spielten Basketball, Quick Cups und schauten fern bis seine Eltern etwa um 21:30 nach Hause kamen und mich nach Hause brachten. Am Mittwoch war es ziemlich am Morgen. Für die Sophmors gab es eine Vorbereitung für ihre Abschlussprüfung, was dazu führte, dass ich ganz alleine im Zeichnen war. Auch geschah etwas ziemlich Peinliches: Nach der zweiten Lektion, Foods, ging ich zur Art-Klasse, sah jedoch, dass niemand dort war und fragte die Foods-Lehrerin, wo die Lehrerin sei. Da alle Sophmors noch mit der Prüfung beschäftigt waren, dachte ich, dass ich einfach Eine Freistunde hätte. Zum Glück fragte mich ein Mädchen, ob ich nicht Englisch hätte. Nach dem Softball brachte mich meine Gastmutter nach Hause. Da die Bar eine Spezialwoche hat und sie an diesem Tag drei Tacos für $6 anboten, schlug meine Gastmutter vor, Tacos zu bestellen. Ich freute mich riesig, weil ich noch nie Tacos hatte. Meine Gastmutter und ich holten sie ab und als wir die Box öffneten, war ich leicht enttäuscht. Die Tacos waren sehr klein und sie benutzten keine harte Schale, sondern nur Fajitas. Wir bestellen 3 Boxen mit je 3 mini Tacos und mein Gastbruder ass vier Tacos, was meine Gastmutter ganz und gar nicht erfreut hat. Zudem ass er alle Früchte auf. An diesem Donnerstag erreichte ich die Mitte meines Austauschprogtamms. Schon seit 69 Tage verbringe ich mein Leben in Minnesota und in 68 Tagen werde ich im Flieger sitzen, um wieder nach Hause, in die Schweiz, zurückzukehren. Einerseits habe ich das Gefühl, dass die Zeit zu langsam vergeht, andererseits kann ich nicht glauben, dass ich bereits in der Hälfte angekommen bin. Nun, an jenem Tag konnten wir endlich draussen Softball spielen. Obwohl es anfangs ein wenig kühl war, fühlte es sich mit der Zeit richtig schön an. Wir übten alles Mögliche: Fangen, Werfen und Schlagen. Draussen gefiel es mir viel besser und die Zeit verging viel schneller. Am Abend war weder mein Gastvater noch mein Gastbruder zu Hause. Eigentlich war praktisch nichts los. Wir schauten fern und ich suchte nach Schuhe online.

Wochenende
Am Freitag nach dem Softball brachte mich eine Freundin meiner Gastmutter nach Hause. Ehrlich gesagt war es mir ein wenig unangenehm, da sie kaum mit mir sprach. Sie wirkte auch nicht sehr erfreut, dass ich in ihrem Auto sass. Oder vielleicht war es nur meine Wahrnehmung. Als ich zu Hause ankam, war zu meiner Überraschung niemand da. Also ging ich duschen und zog bequeme Kleider an. Kurz nachdem, schrieb mir meine Gastmutter eine SMS und sagte, sie seien in der Bar und wenn ich Lust hätte, solle ich auch kommen. Also ging ich zur Bar, die ziemlich voll war. Ich sprach mit verschiedenen Menschen, aber die meiste Zeit verbrachte ich mit Connor, der Junge, auf den ich ab und zu aufpasse. Wir spielten Jenga und einige Kartenspiele. Danach schlug meine Gastmutter vor, dass ich mit ihm nach Hause gehen könne und die Erwachsenen ins Casino gehen würden. Die Mutter von Connor war jedoch zu müde und wollte nach Hause gehen. Um 20:30 gingen wir nach Hause und meine Gasteltern machten sich auf dem Weg nach Mahnomen, ins Casino. Ich rufte meine Tante an, die für den ersten Todestag meiner Grossmutter nach China flog. Die Zeitdifferenz zwischen Minnesota und Shantou liegt bei 13 Stunden! Also war es etwa zehn Uhr morgens bei ihnen als ich um neun Uhr abends anrief. Nach 45 Minuten hörte ich, dass meine Gasteltern bereits wieder zurückgekehrt waren, was mich sehr verwirrt hatte. Anscheinend hatten sie sich gestritten und kamen nach Hause. Der Rest des Abends verbrachten wir mit dem Fernseh. Am Samstag morgen war eigentlich der Plan zu eine Craft Fair in Ada zu gehen, aber die Schwägerin meines Gastvaters lud uns für Kaffee ein. Also gingen wir dorthin und wir unterhielten uns über das Schulproblem und über den Bruder meines Gastvaters, der aufgrund eines Herzinfarkts im Altersheim ist. Obwohl kaum was dazu sagen konnte, geniesste ich den Kaffee und den Toast. Nachdem gingen wir nach Hause und meine Gasteltern besuchten den Bruder im Altersheim, während ich meiner Freundin telefoniert habe. Nach einer Stunde kamen sie zurück, wir assen Mittag und schon waren meine Gasteltern wieder weg. Da meine Gasteltern am Freitag nicht ins Casino gingen, gingen sie am Samstag. Ich, hingegen, ging nach draussen, lief herum und machte Fotos, um einige Erinnerungen festzuhalten. Zudem traf ich einige Nachbaren, mit denen ich ein paar Worte wechselte. Am Nachmittag rief ich meine Mutter an und sprach mit ihr für etwa 90 Minuten. Dann schaute ich ein wenig fern und um 19:30 ging ich zur Bar, da meine Gastcousine mich fragte, ob ich auf Connor aufpassen könne. Eigentlich wollte sie mich um 19:30 abholen, aber der Foodtruck, der von der Bar angestellt wurde, kam eine Stunde zu spät. Also ging ich zur Bar, Connor ass seinen Hot Dog und danach gingen wir zu ihm nach Hause. Ich musste kaum was machen, denn als er fertig war mit Aufräumen und Duschen, war bereits Zeit zum Schlafen. Seine Eltern kamen etwa um Mitternacht nach Hause und bis dahin schaute ich "Grace and Frankie" auf Netflix. Am Sonntag fuhren wir nach Fargo und assen Mittag in Mangos, da meine Gasteltern am Tag davor keinen Verlust im Casino gemacht haben. Nach dem Essen kauften wir Nahrungsmittel im Walmart ein und weil meine Gastmutter ziemlich ungeduldig ist, wollte sie alles am Self-Checkout machen. Sie übernahm das Scannen und wir packten die Sachen ein. Wie bereits gesagt, war sie ein wenig ungeduldig und merkte nicht, dass sie einige Sachen zweimal gescannt hat, was den ganzen Einkauf ein wenig teurer machte. Nach dem Einkaufen, suchte meine Gastmutter aus Spass nach Häuser, die erwerbbar sind. Meine Gastmutter wünscht sich nämlich irgendwann mal auszuziehen. Jedenfalls gab es für zwei Häuser Open Houses. Das erste war ein wunderschönes riesiges Haus und das zweite war ein Condo, was verglichen zum ersten, nur mittelmässig war. Aber das erste Haus war auch um einiges teurer. Danach machten wir uns auf den Weg nach Hause und schauten fern. 




(oben, links: Amber Alert ist eine Notifikation, die an jedes Telefon geht, wenn ein Kind verloren geht; http://minnesota.cbslocal.com/2017/03/28/child-missing-stabbing-south-mpls/ )