Flug

Sonntag, 4. Juni 2017

Woche #19

Schulwoche #19
Am Montag war Memorial Day, was heisst, dass ich keine Schule hatte. Die Nacht im Camper war besser als zuvor, aber ich hätte definitiv keinen weiteren Tag dort überlebt. Teilweise fühlte ich mich so bedrängt und dreckig, dass ich einfach nur schreien wollte. Jedenfalls gingen meine Gastmutter und ich in Menards und kauften noch mehr Sachen für den Camper ein. Ich hoffe, mein Gastvater fällt nicht in Umacht, wenn er die Rechnung seiner Menards-Kreditkarte sieht. Danach fuhren wir zurück, packten ein und machten uns auf den Weg nach Hause. Bogey bestah darauf, vorne zu sitzen, sodass meine Gastmutter mit mir hinten sass. Zu Hause machte ich meine Hausaufgaben, ass Mittag, duschte und machte mich bereit für ein Baseballgame am Abend. Meine Gastmutter reservierte uns Tickets für das Spiel. Mein Gastbruder wurde jedoch krank, weshalb ich eine Freundin zum Spiel einlud. Das Spiel begann um sechs Uhr. Das Wetter war ziemlich kühl und teilweise regnete es. Zum Glück brachten wir Decken. RedHawks (North Dakota) spielte gegen Explorers (Sourh Dakota). Ich geniesste das Spiel sehr, auch wenn es kalt war und unser Team verlor. Zudem kaufte ich mir Fried Pickles, was auch sehr lecker war. Nach sieben Innings gingen wir nach Hause und ich ging sofort ins Bett. Am Dienstag war mein letzter voller Schultag. Aber es fühlte sich wie ein normaler Schultag an. Zudem fand ich heraus, dass ich am Mittwoch und Donnerstag für eine Semesterprüfung zur Schule. Nachdem ich mit dem Schulbus nach Hause fuhr, fuhren meine Gastmutter und ich mit dem Golfauto herum. Danach kochten wir und schauten fern. Am Dienstag musste ich erst um 13:30 in der Schule sein, um die Biologie-Semesterprüfung zu schreiben. Am Morgen stand ich um 6:30 auf, ass Frühstück und zog Sportkleider an. Das Wetter war perfekt, um joggen zu gehen. Nachdem Duschen, machte ich mich bereit, um Fischen zu gehen. Ich freute mich sehr, da es mein erstes Mal sein würde. Meine Freundin holte mich ab und wir fuhren zu einer Brücke in Perley, wo eine andere Freundin auf uns wartete. Anfangs war es ziemlich kompliziert, aber nachdem mir meine Freundinnen die Basics erklärten, war mir alles klar. Wir fingen sogar drei Fische! Und einer davon war riesig! Nach einer Weile kam eine weitere Freundin dazu, die uns auch Snacks brachte. Danach verliess uns aber eine Freundin, da sie gezwungen wurde, die Semestertests zu schreiben. Wir blieben bis halb 12 und fuhren dann zur Schule. Die Biologieprüfung war zwar nicht schwer, aber sehr lange. Als ich fertig war, musste ich etwa 20 Minuten auf den Bus warten. Zu Hause half ich meiner Gasteltern mit Gartenarbeit. Die Nachbarskinder kamen vorbei und halfen meiner Gastmutter den Garten zu dekorieren. Danach gingen meine Gasteltern zu einem Pork Chop Dinner, während ich zu Hause blieb. Nachdem ich mein Essen ass, spazierte ich mit Bogey. Den Rest des Abends verbrachte ich mit dem Fernseh. Am Donnerstagmorgen ging ich erneut joggen. Als ich nach Hause kam, war überraschenderweise mein Gastbruder bereits wach. Bei ihm lief aber alles schief, weshalb er sehr schlechte Laune hatte. Er machte sogar den Mixer kapput und entschuldigte sich nicht einmal. Danach rufte ich meine Schwester an, da es ihr Geburtstag war. Ich ging duschen und machte mich bereit, da meine Freundin mich zum Mittagessen einlud. Da sie am Freitag nach Texas fahren würde, gab sie mir eine Tasse mit Swedish Fish als Abschlussgeschenk. Sie kochte Stir Fry Tofu und machte mir einen Smoothie. Dann fuhr die Freundin ihres Bruders uns zur Schule, damit ich meine Chemie-Semesterprüfung schreiben konnte. Nach der Schule fuhr ich mit dem Bus nach Hause. Ich schaute fern, half meinen Gasteltern im Garten und dann gingen meine Gastmutter und ich zu meiner Gastcousine. Sie veranstaltete eine Party für Cabi-Kleider. Man konnte die Kleider anprobieren und bestellen, jedoch waren sie sehr teuer. Alles war über $80. Aber dafür war das Essen gut. Um sieben Uhr mussten wir dann meinen Gastvater abholen und wir fuhren zu einer Farm, wo mein Gastvater Fotos für seine Zeitung machen musste. Nachdem gingen wir zum Autorennen in Ada, wo der Mann der Nichte meiner Gastmutter mitmacht. Es war laut, aber machte Spass. Am Ende durfte ich sogar im Auto sitzen und den Motor anmachen. Wir kamen etwa um 10 Uhr zu Hause an. Am Freitag war mein letzter Schultag. Meine Gastmutter wachte extra früher auf, damit sie Fotos machen kann. Zudem brachte ich meinem Busfahrer Doritos-Chips als kleines Dankeschön. In der Schule mussten wir unsere Lockers leeren und putzen. Danach warfen meine Freundinnen und ich uns in Schale, da wir nach der Schule ein Fotoshooting machten. Der Schultag dauerte bis um halb elf. Nachdem wir den nächsten Klassenpräsident wählten, durften wir nach Hause gehen. Wir gingen zu einer Freundin, um uns umzuziehen und fuhren dann zum Park in Ada, wo wir die Fotos machten. Das Fotoshooting dauerte nicht lange und da wir alle riesigen Hunger hatten, machten wir Pizza bei einer Freundin. Um zwölf Uhr fuhr eine Freundin mich nach Hause und nachdem ich duschte und fertig packte, machten wir uns auf den Weg zum Camper. Wir stoppten beim Tierarzt in Hawley, da Bogey und Harper ihre Impfungen brauchten. Als wir in Detroit Lakes ankamen, malten meine Gastmutter und ich den Picknick-Tisch an. Die Hitze brachte uns zum Schwitzen. Mein Gastvater kam erst um sechs Uhr zum Camper, da er noch Arbeit zu erledigen hatte. Meine Gasteltern gingen zur Bar, um Freude zu treffen. Nach etwa einer Stunde kamen sie zurück und wir gingen Essen in einem mexikanischen Restaurant. Als wir fertig waren, war es bereits sehr spät und ich ging ins Bett.




Wochenende #19

Am Samstag gab es ein Street Faire in Downtown Detroit Lakes. Es gab Essen, Musik und Stände, die verschiedene Kunstwerke verkauften. Zudem sang ein Freund meiner Gastmutter auf der Bühne und zufälligerweise trafen wir meinen Gastonkel dort. Am Nachmittag besuchten wir eine Freundin meiner Gastmutter und ihr Sohn gab uns eine Rundfahrt auf dem Boot. Wir stoppten an einer kleinen Insel, wo ich mit dem Seil ins Wasser sprang. Nach der Rundfahrt, fuhren wir zurück zum Camper, packten alles ein und machten uns auf den Weg nach Hause. Wir stoppten bei einem Laden, um Lebensmittel zu kaufen. Ich kaufte einige Sachen (Reese's, Cookies...) ein, die ich nach Hause bringen möchte. Meine Gastmutter sagte mir, dass sie Sachen für unser kleines Familien-Grillfest einkaufen musste. Ich merkte, dass meine Gastmutter viel zu viel einkaufte für nur sechs Personen. Obwohl ich wusste, dass etwas los war, erwähnte ich nichts. Als wir dann im Auto sassen, gab meine Gastmutter zu, dass es eine Party gäben würde, aber sagte nicht, wer oder wie viele kommen würden. Am Abend schauten wir fern. Da ich im Camper kaum schlafen konnte, wachte ich am Sonntag erst um halb neun auf. Meine Gastmutter war bereits beschäftigt mit Tischen aufstellen und dekorieren. Mein Gastvater hingegen machte sich auf die Suche nach Gas für den Grill. Ich schnitt zwei Wassermelonen auf, und half danach meiner Gastmutter mit dem Dekorieren. Die Party begann um 12:30. Ich versuchte mich mit allen Gästen zu unterhalten und erhielt auch sehr viele Geschenke. Uncle Johnny, beispielsweise, schenkte mir den Softball-Handschuh, der er mir für sie Saison auslieh und heftete meinen Namen und einen Spruch an. Die Party machte mir riesigen Spass und ich war sehr glücklich, dass ich allen "Auf Wiedersehen" sagen konnte. Um fünf Uhr war die Party vorbei. Wir fuhren mit dem Golf-Auto herum, assen Sundaes on Sundays und räumten die Tische wieder auf. Danach schauten wir fern, assen Reste und gingen ins Bett.

Montag, 29. Mai 2017

Woche #18

Schulwoche #18
Am Montag hatte ich kein Chemie, da ein Veteran aus dem Vietnamkrieg zur Schule kam, um uns von seinen Erfahrungen zu berichten. Er erzählte auch von meinem Gastonkel, der um die selbe Zeit mit ihm in Vietnam war. Ich merkte, dass es ihm nicht leicht fiel, vom Krieg zu erzählen. Er brachte uns einige Fotos - sogar mein Gastonkel war auf einem. Bevor ich hierherkam, verstand ich nicht wirklich, weshalb Veterane und das Militär so einen hohen Rang in der USA haben. Aber nachdem ich meinen Gastonkel kennengelernt hatte und der Veteran von seinen Erfahrungen erzählte, bin ich definitiv der Meinung, dass sie den grössten Respekt verdienen. Nach der Schule fuhr ich mit meiner Freundin aus dem Softballteam herum, da wir um 16:30 eine Abschlussparty im West Maine hatten. Unser Coach kaufte uns Pizza und Getränke und wir hatten eine gute Zeit. Das Einzige, was mich störte, war die Tatsache, dass wir nicht alle zusammen an einem Tisch sassen. Das führte dazu, dass sich einige ein wenig ausgeschlossen fühlten. Nach der Party fuhr mich meine Freundin nach Hause und ich ging duschen. Eigentlich hatten meine Gasteltern vor, zum Klavierkonzert meiner Gastnichte zu gehen, jedoch war sie in Minneapolis mit ihrer Familie und erzählte ihrer Klavierlehrerin nicht mal davon. Das machte meine Gastmutter natürlich sehr wütend. Am Abend schauten wir The Voice und später the Bachelorette. Ich war jedoch so müde, dass ich um neun Uhr schon ins Bett ging. Am Dienstag gaben alle Juniors, inklusive mich, ihr Handy ab, um extra Punkte zu bekommen. Wir bekamen das Handy um drei Uhr nachmittags wieder. Ehrlich gesagt, verlief der Tag ganz normal. Das Schlimmste war die Tatsache, dass ich immer das Gefühl hatte, dass ich mein Handy irgendwo vergessen hätte. Nach der Schule fuhren meine Gasteltern und ich nach Moorhead, wo wir zum Abendessen eingeladen waren. Die Frau, die meiner Gastmutter die Nägel macht, kochte Asiatisch für uns, da sie weiss, dass ich es sehr vermisse. Ihr Haus war riesig und wunderschön. Sie kochte Sommerrollen, Nudeln und Koreanisches Rindfleisch. Und zum Dessert gab es Wassermelone. Alles war super lecker. Wir blieben bis um halb acht und gingen dann zu meiner Gastschwester, um ihr ihre Briefe zu geben. Um 21:15 kamen wir zu Hause an und ich ging ins Bett. Am Mittwoch nach der Schule holte mich meine Gastmutter ab, da sie bereits in Ada war. Da das Wetter sehr angenehm war, zog ich mich um und joggte 30 Minuten lang. Als ich zurück kam, half ich meiner Gastmutter die Pflanzen zu giessen und ging danach duschen. Mein Gastvater schlug vor zur Bar zu gehen, da sie Nachos servierten. Sie waren sehr lecker, aber anfangs war es langweilig, da ich niemand in der Bar kannte. Um sieben Uhr kam dann die Freundin meiner Gastmutter mit ihrer Tochter, die in meiner Art-Klasse ist. Wir unterhielten uns für eine Weile und gingen später nach Hause. Mein Gastvater holte Landkarten hervor, um das nächste Projekt für seine Zeitung zu planen. Statt nur 47 Dörfe/Städte, möchte er nun 102 Dörfe/Städte miteinbeziehen, was eine grosse Sache ist. Danach ging ich schlafen. Am Donnerstag versuchten wir die Pepsi-Challenge in American History. Jeder bekam zwei Becher. Eines davon war gefüllt mit Pepsi, das andere mit Coca Cola. Danach stimmte man für jenes ab, welches man lieber hat. Ich dachte es wäre schwierig Pepsi und Coca-Cola auseinander zu halten, aber ehrlich gesagt, war es ziemlich einfach. Coca-Cola hat einen stärkeren Geschmack. Lustig war, dass unser Lehrer sehr überzeugt war, dass er sie unterscheiden könne, aber schlussendlich hatte er gar nicht Recht. Nach der Schule hatte ich vor mit meinen Freundinnen das Baseball-spiel anzuschauen. Jedoch hatten wir nicht wirklich Lust. Deshalb assen wir zuerst, fuhren herum und machten Fotos. Danach gingen wir zum Spielplatz in der Schule und 'spielten' herum. Der Bruder meiner Freundin fuhr uns nach Hause und nachdem ich das Geschirr abwusch, schaute ich fern und ging ins Bett. Am Freitag holte mich meine Gastmutter nach American History von der Schule ab, damit wir möglichst früh in Detroit Lakes sein würden. Wir fuhren sofort los, als ich mit den Packen fertig war. Auf dem Weg nach DL, machten wir einen Stopp am Friedhof, in welchem die Eltern und ein Bruder meines Gastvaters vergraben sind. Da am Montag Memorial Day sein würde, brachten wir Blumen, um sie neben ihrem Grabstein zu stellen. Wir blieben etwa zwanzig Minuten. Als wir am Camper ankamen, mussten wir wieder alles einrichten und aufstellen. Danach gingen wir Lebensmittel einkaufen im Dollar Store und im Walmart. Später assen wir Pizza in Zorbaz und spät am Abend machten wir ein Feuer, um S'mores zu machen. 

Wochenende #18
Am Samstag kam die Schwester meiner Gastmutter, meine Gastschwester und ihr Freund zum Camper. Das Wetter änderte sich ständig. Grundsätzlich war es schön, jedoch gab es stündlich Platzregen. Wir hatten vor Hamburgers zu grillieren, jedoch ging der Strom aus, als wir den Elektrogrill anmachten. Zudem fing es an zu regen. Also waren etwa sechs Menschen in dem kleinen Wohnzimmer ohne Strom. Zum Glück half uns der Nachbar und wir hatten wieder Strom. Danach spielten wir Bean Bag und mein Team gewann. Danach gingen meine Gastschwester und ihr Freund bach Hause, während meine Gasteltern in die Bar gingen und ich als Einzige im Camper zurückblieb. Am Sonntagmorgen rief ich meine Mutter an und glücklicherweise war meine ganze Familie dort, um den Geburtstag meines Onkels zu feiern. Ehrlich gesagt, freue ich mich sehr auf Zuhause - meine Familie und Freunde wiederzusehen. Nachdem wir Mittag assen, fuhren wir zu einer Bar, um den Bruder und die Schwägerin meines Gastvaters zu treffen. Die Schwägerin sprach non-stop und stellte mir unzählige Fragen. Es fühlte sich so an, als wäre ich bei einem Vorstellungsgespräch. Ziemlich unangenehm und nervig. Danach gingen wir in eine andere Bar und trafen aus Zufall der Neffe meines Gastvaters. Wir blieben nicht allzulange. Danach gingen wir zurück zum Camper und schauten ein sehr langes Baseball-game. Meine Gastmutter und ich gingen in den Lebensmittelladen und kauften Sachen für unser Abendessen ein. Um acht Uhr abends assen wir und schauten gleichzeitig eine Memorial-Day-Show an. Was mich sehr überraschte, war die Tatsache, dass mein Gastvater anfing zu weinen. Nicht nur sein Vater, sondern auch sein Bruder war im Krieg und opferte sehr viel für das Land.




Sonntag, 21. Mai 2017

Woche #17

Schulwoche #17
Am Montag fiel mir das Aufwachen und Aufstehen sehr schwer. Ich war immer noch erschöpft und müde, weil ich während dem Wochenende nur wenig Schlaf erhielt. Jedenfalls verlief die Schule ganz normal, bis auf die Chemiestunde. Da unsere Chrmielehrerun Klavier für den JuniorHigh-Chor spielen musste, mussten wir unsere Hausaufgaben in der Aula machen. Während die "Kinder" ihre Lieder sangen. Zudem war am Montag das letzte Softballtraining, da das Spiel für Donnerstag abgesagt wurde und am Dienstag unser letztes Spiel ist. Obwohl ich manchmal hoffte (vor allem bei kaltem Wetter), dass die Softballsaison vorbei wäre, hat es mir trotzdem riesigen Spass gemacht. Ich habe eine neue Sportart kennengelernt, neue Freunde gemacht, und meine Freizeit gut ausgenutzt. Anfangs wusste ich gar nichts über Softball. Ich wusste nicht mal, dass es Softball gab. Auch wenn ich nicht sehr gut bin, habe ich vieles gelernt und verbesserte mich täglich. Hätte ich die Chance, würde ich definitiv nochmals spielen. Nachdem Training mussten wir uns nach Hause beeilen, essen und zum "Musical" der Primarschule in Hendum gehen. Die Tochter meines Gastbruders, Ellie, sang nämlich im Chor. Ehrlich gesagt, fand ich ziemlich langweilig und konnte mich gar nicht auf das Stück konzentrieren, da die Sitze so unbequem waren und ich von lärmigen Kinder umgeben war. Nach etwa 90 Minuten war es vorüber und wir gingen nach Hause. Auch Ellie und ihr Bruder kamen, denn sie musste ihr Geburtstaggeschenk holen kommen. Um neun Uhr abends brachten meine Gasteltern sie nach Hause und ich ging ins Bett. 
Am Dienstag hatte ich mein allerletztes Softballspiel in Ada. Ich war mir nicht sicher, ob das Spiel überhaupt stattfinden würde, da es sehr bewölkt und teilweise regnerisch war. Glücklicherweise wurde es nicht abgesagt, obwohl sogar Baseball für JV/JH abgesagt wurde. Wir spielten insgesamt fünf Innings und ich durfte sogar das ganze Spiel spielen. In keinem Spiel, schaffte ich es einen Punkt zu ergattern. Aber in meinem letzten Spiel schaffte ich es 3x nach Hause, slid (gleitete) zur Home-Base und schlug den Ball (leider fing das Gegenteam den Ball). Trotzdem würde ich sagen, dass es ein Erfolg war. Wir beendeten die Softballsaison mit einem erfolgreichen Gewinn. Mein Team war glücklich, mein Coach war glücklich, meine Gasteltern waren glücklich, ich war glücklich. Zu Hause assen wir Spaghetti mit Broccoli, Mais, Salat und Essiggurken. Meine Gastmutter zeigte mir Fotos aus ihrer Jugend und Kindheit. Ich konnte sie kaum erkennen und nachdem wir unser Dessert, Erdbeeren mit Rahm, assen, ging ich schlafen. 
Am Mittwoch wurde meine Foods-Klasse zur Klinik eingeladen, um einige Salate zu probieren und bewerten. Nach unsere Beurteilung werden sie entscheiden, welche Salate zur Salat-bar hinzugefügt werden. Zusätzlich erhielten wir Vanille-Glacé, was eine nette Überraschung war. Nach der Schule fuhr ich mit dem Schulbus nach Hause. Als meine Gastmutter vom Büro nach Hause kam, fuhren wir nach Halstad, um Farbe für unseren Picknick-Tisch beim Camper zu kaufen. Danach zeigte mir meine Gastmutter wie der Rasenmäher funktioniert, und ich "durfte" den Hintergarten mähen, während meine Gastmutter den Vorgarten mähte. Später warteten wir auf meinen Gastvater, da wir mit einem ehemaligen Arbeitskollegen meiner Gastmutter verabredet waren. Er kam von Manohmen und traf uns im Pub in Ada. Er war sehr nett, jedoch merkte ich, dass mein Gastvater überhaupt keine Lust hatte und meine Gasteltern sich gestritten hatten. Glücklicherweise schien der Freund nichts zu merken. Wir blieben etwa zwei Stunden und gingen dann nach Hause. 
Am Donnerstag arbeitete meine Gastmutter in der Schule, was heisst, dass ich mit ihr zur Schule fuhr. Der Schultag verlief ganz normal und da ich kein Softball-training hatte, war ich bereits um halb vier zu Hause. Ich machte meine Hausaufgaben, wusch meine Kleider und half meiner Gastmutter mit dem Garten. Später kam mein Gastbruder nach Hause und wir warfen einige Körbe mit dem Basketball. Ich half meiner Gastmutter mit dem Kochen - wir machten Käse-Enchiladas, Spargeln und Salat. Danach fuhren meine Gastmutter und ich mit dem Golfauto herum und am Abend schauten wir fern. 
Freitag war der letzte Schultag für alle Seniors und für das Track-Team gab es ein Pep Fest. Es war nicht wirklich spektakulär - Sie rannten durch die Gänge und gaben allen High-Five. Am Nachmittag holte mich meine Gastmutter aus der Chemiestunde, da wir uns für den Fargo Marathon bereit machen mussten. Wir fuhren nach Hause, zogen uns um und machten uns auf den Weg zum Fargodome, als meine Gastmutter endlich bereit war. Zuerst holten wir unser "Packet" mit unsere Startnummer, T-shirt und Tasche ab. Danach liefen wir durch das Stadium und sammelten Souvenire von verschiedenen Stände. Um sechs Uhr gingen wir dann zur Startlinie, trafen Uncle Johnny und geniessten die Zeit bis der Marathon begann. Um 18:30 war es dann soweit. Wir rannten alle zusammen, was heisst, dass ich mich am Tempo meiner Gasteltern anpasste. Am Strassenrand standen Menschen mit Plakaten, die uns aufeuerten. Es hat riesigen Spass gemacht. Unser Endresultat war 36 Minuten, was eigentlich irrelevant ist, da wir es nur aus Spass gemacht haben. Wir bekamen Fruitcups, Wasser und eine Medaille. Danach gingen wir mit Uncle Johnny ins Applebee's und assen unser wohlverdientes Abendessen. Danach fuhren mich meine Gasteltern nach Hause und sie gingen in die Bar. 

Wochenende #17
Am regnerischen Samstag musste ich zum letzten Mal meinen Local Rep in Fargo treffen, da ich am Sonntag nicht zum monatlichen Treffen kann. Wir trafen sie um Mittag im Mc'Donalds in Moorhead - Meine Gasteltern und ich mussten einige Fragen beantworten, was etwa eine halbe Stunde dauerte. Als wir fertig waren, geschah etwas Unglaubliches. Etwa sieben Rehe rannten nacheinander vor unseren Augen durch die Stadt. Sie waren sehr schnell, weshalb ich kein Foto machen konnte. Danach holte mich meine Freundin ab und wir fuhren nach Fargo. Da ich nichts im Mc'Donalds ass und Hunger hatte, kaufte ich mir einen 7-Layer Burrito von Taco Bell. Später holten wir eine andere Freundin ab, fuhren herum, und gingen in einige Kleiderläder. Aber da meine Freundinnen nicht gerne shoppen, hatte ich gar nicht Zeit, um mir die Kleider wirklich anzuschauen. Weil die eine Freundin sich zum Mittagessen mit ihrer Familie traf, setzten wir sie beim Restaurant "Paradiso" ab. Danach fuhren wir zur Kirche, wo wir eine weitere Freundin abholten, die mit ihrer Kirchengruppe beim Fargo Marathon aushalf. Wir warteten etwa 40 Minuten, was uns beide sehr mürrisch und hungrig machte. Zudem nahm sie ihr Telefon nicht ab. Als sie dann endlich ins Auto einstieg, fuhren wir zurück zum Restaurant, um die andere Freundin abzuholen. Leider stritt sie sich mit ihrer Mutter, weshalb sie nicht mit uns den Tag verbringen konnte und wir sie zurück zur Wohnung brachte, wo wir sie am Anfang abholten. Eigentlich hatten wir vor, einen Film in Kino zu schauen, jedoch brachten die "Kirchen-"Freundin kein Geld. Also holten wir Essen, gingen in eine enttäuschende, tierlose Tierhandlung und machten uns danach auf den Weg nach Hause. Wir machten einen Stopp in Gardner, um die Familie meiner Freundin zu treffen. Sie waren super lieb und zeigten uns ihr Haustier - ein Frettchen. Danach fuhren wir nach Hendrum, assen Stir-Fry Gemüse bei der "Kirchen-"freundin und kamen zu mir nach Hause. Meine Gasteltern waren nicht zu Hause, da sie die Nacht im Camper in Detroit Lakes verbrachten. Wir verbrachten Zeit im Whirlpool und nach einer Stunde, gingen wir ins Haus und schauten "The break-up". Ich geniesste den Tag sehr, vor allem weil ich weiss, dass mir nicht mehr viel Zeit hier bleibt. Um halb elf gingen sie dann nach Hause, ich duschte und ging ins Bett. 
Am Sonntag war mein Faulenzer Tag. Ich stand auf, telefonierte mit meinen Eltern, schaute Gossip Girl und machte Hausaufgaben. Um Mittag kochte ich mir Stir-Fry Gemüse und Reis. Ich facetime-te drei Stunden mit meiner besten Freundin, was mich glücklicher machte, als erwartet. Ich vermisse sie definitiv sehr. Danach kamen meine Gasteltern nach Hause, wir brachten die Blumen zurück nach draussen und bestellten Pizza zum Abendessen. Den Abend verbrachten wir vor dem Fernseher. 

Sonntag, 14. Mai 2017

Woche #16

Schulwoche #16
Am Montag fuhr mich meine Gastmutter zur Schule, da sie in der Primarschule aushalf. Während der Biologiestunde, ging aus irgendeinem Grund der Feueralarm an und wir mussten alle aus dem Schulgebäude. Nach etwa fünf Minuten gingen wir wieder rein und fuhren ganz normal weiter. Nach der Schule gingen wir zum Dollar Store und kauften ein paar Sachen. Danach gingen wir zum Büro und ich durfte zum letzten Mal die bezahlten Rechnungen in den Computer eintragen, was mich ziemlich traurig machte. Zu Hause arbeitete ich an der American History Prüfung, die ich aufgrund unser Reise in Arizona/Vegas verpasste. Wir assen Abendessen und schauten The Voice später. Am Dienstag hatten wir ein Softball-game nach der Schule. Eigentlich war es ein JuniorHigh-Spiel, aber unser Coach sagte, alle seien willkommen. Also blieb ich nach der Schule und machte mich bereit für das Spiel. Als ich jedoch einen Blick auf die Mannschaftsaufstellung warf, sah ich, dass ich die zweite Ersatzspielerin spielen würde. Mir war klar, dass ich gar nicht zum Spielen kommen würde. Ich würde lügen, würde ich sagen, dass ich nicht enttäuscht war. Ich fühlte mich ein wenig nutzlos und freute mich aufs Nachhausegehen. Glücklicherweise konnte die Mutter einer Freundin mich nach Hause bringen. Nachdem wir assen, hing mein Gastbruder Lichterketten im Whirlpool-raum auf, die meine Gastmutter von Amazon bestellt hatte. Wir sassen draussen am Feuer für eine Weile, bis es Zeit war, ins Bett zu gehen. Am Mittwoch arbeitete meine Gastmutter wieder in der Schule. Das Softballtraining dauerte nur eine Stunde, da einige für Band oder Chor früher gehen mussten, da sie am Abend ein Konzert hatten. Meine Gastmutter holte mich ab, wir kauften einige Lebensmittel ein und fuhren dann nach Hause. Zum Abendessen gab es Hamburgers (Egg-Burger für mich) und Maiskolben. Danach half ich meinem Gastvater die Rechnungen an seine Kunden zu sortieren, falten und in ein Kuvert zu stecken. Später erledigte ich meine Biologiehausaufgaben und ging ins Bett. Der Donnerstag fühlte sich aus irgendeinem Grund wie ein Freitag an. Ehrlich gesagt, wartete ich nur auf das Wochenende, da wir nach Detroit Lakes fahren und das Wochenende endlich in unserem Camper verbringen würden. Nach dem Softballtraining fuhr ich wieder mit meiner Freundin nach Hause. Wir machten einen Stopp, um Sundaes zu kaufen. Zuhause fing ich mit dem Packen für das Wochenende an, da wir am Freitag gleich nach dem Softballtraining nach Detroit Lakes fahren würden. Am Freitag durften alle aus der Biologieklasse, inklusive ich, nach der dritten Stunde in den Zoo in Fargo. Die Fahrt mit den Mini-Schulbus dorthin dauerte etwa 45 Minuten. Wir verbrachten circa eine Stunde im Zoo. Der Zoo war ziemlich klein, aber es gab riesige Kamele. Ich glaube, dass ich zum ersten Mal Kamele sah. Nach einer Stunde fuhren wir zum West Acres Mall, assen Fast Food und fuhren zurück zur Schule. Als wir ankamen, war bereits drei Uhr nachmittags. Das Softballtraining war super toll und hat riesigen Spass gemacht. Obwohl wir viel rennen mussten, alle waren glücklich und wir feuerten einander an. Ich kann nicht glauben, dass die Softballsaison bereits nächsten Donnerstag zu Ende geht. Nach der Schule lief aber Einiges schief. Eigentlich war geplant, dass meine Gasteltern mich abholen würden und wir zu unserem Camper in Detroit Lakes fahren würden. Jedoch ging es meiner Gastmutter so schlecht, dass wir sie zur Klinik in Ada brachten. Da es bereits Feierabend war, mussten wir zur Notstation. Sie gingen einige Tests mit ihr durch und da wir alle Hunger bekamen, bestellten mein Gastvater und ich Take-Outs von West Maine. Ich ass mein warmes Essen im Auto, während meine Gastmutter auf ihre Resultate wartete. Um halb neun wurde sie endlich entlassen und wir fuhren nach Hause. Obwohl es ihr definitiv nicht gut ging, war es besser als zuvor. Zu Hause schauten wir einen Film und gingen danach ins Bett.


Wochenende #16
Am Samstag ging es meiner Gastmutter um einiges besser, weshalb wir auch nach dem Frühstück zu unserem Camper fuhren. Als wir ankamen, gab es sehr Arbeit zu erledigen. Wir mussten alle Sachen in den Camper bringen, die Schränke putzen und den Garten organisieren. Später ging ich mit meiner Gastmutter in ein Bauhaus und wir kauften alles Mögliche für den Camper ein, was sicherlich nicht billig war. Das Ganze kostete mehr als $500 und es gibt noch mehr Sachen, die wir kaufen müssen. Am Nachmittag gingen wir ins mexikanische Restaurant gleich neben unserem Camperplatz und assen Mittag- bzw. Abendessen. Als wir zurückkamen, machten wir ein Feuer und geniessten das Camper-Leben. Um elf Uhr ging ich schlafen, was mir überhaupt nicht leicht fiel. Das Bett war ziemlich unbequem und ich hörte ständig Geräusche. Also schlief ich insgesamt etwa zwei Stunden. Am Sonntag war Mutterstag. Um sieben Uhr konnte ich das harte Bett nicht mehr ausstehen und ging nach draussen, um frische Luft zu holen. Natürlich hörten die Hunde mich und machten Lärm, sodass auch meine Gasteltern aufwachten. Nachdem die Hunde ihr Geschäft machten, gingen meine Gasteltern zurück ins Bett und ich schaute "Mean Girls" im Fernseh. Um neun Uhr morgens spazierten meine Gastmutter und ich mit den Hunden entlang des Strands. Nachdem wir zurückkamen, assen wir Frühstück im kleinen Restaurants des Campingplatzes. Ich bestellte 2 Eier, 1 Toast und Hash Browns für gerade mal $5. Zudem war es sehr lecker. Am Nachmittag gingen wir zu zwei weitere Bauhäuser und kauften noch mehr Camping-Sachen ein. Nachdem wir alles abgeladen hatten, liefen wir entlang des Strands, assen Nachos im Zorbaz und hörten einer Jazz-Band im Park zu. Danach war es auch Zeit, um nach Hause zu gehen. Da es Muttertag war, gingen wir zur Tankstelle, damit meine Gastmutter ihr Gratis-Sundae erhielt. Ich war sehr froh, als ich wieder in meinem Bett schlafen konnte. 







@Mami: Ich kann mich nicht an den letzten Muttertag erinnern, an dem ich den Tag überhaupt ernst genommen habe. Ehrlich gesagt, finde ich Muttertag nach wie vor sinnlos. Jeder Tag sollte Muttertag sein. Während meines Austausches habe ich realisiert, dass ich dich und deine Arbeit mehr schätzen sollte. Ich wollte nur sagen, dass ich dich über alles liebe und vermisse. Danke für alles, das du für mich durchgemacht hast. 

Mittwoch, 10. Mai 2017

Woche #15

Schulwoche #15
Am Montag war der erste Mai-Tag. An jenem Tag verschenken einige Körbe mit Süssigkeiten. Ich erhielt einen Mai-Korb von einer Angestellte in der Bank. Nun zum Rest meines Tages: Nach der Schule hatten wir ein Spiel in Ada. Und es war sehr kalt. Ich spielte fünf Innings für Junior High und keine Sekunde verging, in der ich nicht fror. Zumindest schaffte ich es zur ersten Base; aber das zweite Mal hatte ich ein Strike-Out. Nach dem Spiel fuhren wir nach Hause und als Allererstes wärmte ich mich mit einer heissen Dusche auf. Danach assen wir unsere Leftovers vom vorherigen Tag auf und am Abend schaute ich Fernseh mit meinem Gastbruder. Der Dienstag war ein ziemlich langer Tag. Am Morgen hatten alle Juniors die MCA-Prüfung am Chromebook. Ich war sehr überrascht, dass ich die Prüfung auch schreiben musste. Aber es störte mich nicht. Sie dauerte etwa eine Stunde. Alle aus dem Softball waren ab zwei Uhr nachmittags entschuldigt, da unser Bus nach Bagley um 14:15 losfährt. Die Fahrt dauerte etwa eine Stunde. Varsity und JH+JV spielten an zwei verschiedenen Orten. Ich spielte die ersten vier Innings und traf zum ersten Mal in einem Spiel den Ball mit dem Schläger! Und das sogar beide Male. Auch, war das Wetter schön. Verglichen zu den anderen Spielen, machte mir dieses Spiel riesigen Spass. Das Endresultat war Unentschieden, was meiner Meinung nach, ganz okay ist. Auf dem Rückweg machten wir einen Stopp an einer Tankstelle und dann fuhren wir zurück nach Ada. Um halb neun kam ich dann zu Hause an, duschte und ging ins Bett. Am Mittwoch mussten wir mit dem MCA-Test fortfahren. Obwohl wir die Resultate noch nicht erhielten, wurde uns gesagt, dass alle Juniors bestanden haben. Am Nachmittag hatte ich Softball-training. Das Wetter war sehr verwirrend. Anfangs war es kühl und regnerisch und später warm. Nachdem Softball blieb ich in der Schule, um mit den Promvorbereitungen zu helfen. Dies war jedoch nicht wirklich notwendig, da sie bereits fertig waren, als ich ankam. Die Mutter meiner Freundin fuhr uns dann nach Hause und zum Abendessen gab es Salat mit einem Ei für mich. Eigentlich hatte meine Gastmutter gefüllte Paprika gemacht, aber aus Gewohnheit hat sie alle Paprikas mit Fleisch gefüllt. Als ich fast in die Dusche stieg, klingelte es an der Tür und mein mexikanischer Onkel, Uncle Johnny, kam zu Besuch. Für das 143. Kentucky Derby Pferderennen bereitete er eine Liste vor und 20 Menschen kauften jeweils ein Kästchen für $10. Jedem wird zufälligerweise eine Nummer bzw. ein Pferd zugeteilt. Wessen Pferd gewinnt, gewinnt $200. Ich hatte die Ehre, die Nummern zu ziehen. Uncle Johnny blieb bis um neun Uhr. Danach gingen meine Gasteltern in den Whirlpool und ich schaute fern in meinem Zimmer. Am Donnerstag brachte unsere Trigonometrie-Lehrerin Donut Balls, Brownies und Orangensaft, weil alle aus unserer Klasse die MCA-Prüfung bestanden haben. Da das Varsity wie auch das JH-Team ein Spiel hatten, hatte ich kein Softballtraining am Nachmittag. Also fuhr ich mit dem Bus nach Hause und während der Busfahrt, sah ich einen Fuchs. Leider war er zu schnell, um ein Foto von ihm zu machen. Zu Hause rief ich meine Mutter an und wir telefonierten für etwa 40 Minuten. Dann war eigentlich nichts los. Ich fragte meinen Gastbruder, ob er mir ein paar Bälle zuwerfen könne, aber nachdem er den Rasen mähte, musste er irgendwo hin gehen. Freitag war der letzter Tag vor Prom. Nach dem Softball blieb ich in Ada, damit die Mutter meiner Freundin meine Nägel lackieren konnte. Es stellte sich jedoch heraus, dass sie in der Schule für Prom half. Ich fühlte mich ein wenig veräppelt, aber trotzdem war es cool, Zeit mit Freundinnen zu verbringen. Wir assen Essen von Subway und später fuhr mich meine Freundin nach Hause, da meine Gasteltern in ein mexikanisches Restaurant gingen, weil es Cinquo de Mayo war. Zu Hause schaute ich fern und versuchte mich auszuruhen, damit ich genug Energie für Prom haben würde.

Wochenende #15
Endlich war es soweit. Prom - Eine einmalige Sache für mich. Eine Chance, die viele nicht haben. Der Tag begann bereits um sechs Uhr morgens. Ich duschte und um acht Uhr musste ich zur Friseuse, die mein Haar machte. Danach fuhr mich meine Gastmutter zu der Cousine meiner Freundin, die mich schminkte. Währenddessen war meine Gastmutter mit Garage Sales in Ada beschäftigt. Nach etwa einer Stunde, fuhren wir nach Hause und meine Gastmutter machte meine Nägel. Als sie fertig war, zog ich mein Kleid und Schuhe an und setzte mein Schmuck auf. Meine Gastmutter machte natürlich ganz viele Fotos von mir. Ich wartete auf meine Freundin und ihren Freund, mit denen ich nach Fargo gehen würde, um zu Essen. Dort würde ich auch mein Prom Date treffen. Das dauerte jedoch länger, als erwartet. Um zwei Uhr nachmittags holten sich mich dann endlich ab, wir fuhren nach Fargo, und machten einen Stopp bei einer Bar, da die Familie meiner Freundin Fotos machen wollte. Nachdem konnten wir endlich ins Restaurant; wir alle hatten riesigen Hunger. Ich bestellte Pasta mit Pesto, was (wie erwartet) sehr lecker war.  Eigentlich bestand unsere Prom-Gruppe aus zwanzig Personen, aber einige assen früher oder assen irgendwo anders. Das machte mich ziemlich glücklich, da ich kleinere Gruppen bevorzuge. Wir unterhielten uns über alles Mögliche und ich geniesste die Zeit sehr. Um fünf Uhr mussten wir bereits wieder nach Ada fahren, da professionelle Fotografen um sechs Uhr Fotos von uns machen würden. Ich fuhr mit meinem Prom Date nach Hause, jedoch verpasste er unsere Ausfahrt, was dazu führte, dass wir etwa eine Stunde später ankamen. Glücklicherweise war es keine grosse Sache, da auch die Fotos länger dauerten, als erwartet. Danach kamen meine Gasteltern und seine Eltern, die noch mehr Fotos machten. Um 19:30 begann dann Grand March. Jedes Prom-"Paar" lief auf der Bühne, als wäre es eine Modeschau. Jedes Paar wird von einem "Moderator" angekündigt und etwa 300 Menschen schauten zu, was sehr nervenaufreibend war. Ich war sehr nervös. Vor alle, weil ich hohe High heels trug. Glücklicherweise verlief alles in Ordnung. Nach dem Grand March begann der Tanz. Sie sammelten unsere Handys ein, damit wir auch miteinander kommunizieren, was ich keine dumme Idee finde. Es gab Hit-songs, Slow-songs, aber auch typische amerikanische Lieder. Anfangs fühlte ich mich ein wenig unsicher, da ich Tanzen in der Öffentlichkeit überhaupt nicht mag. Aber ich erinnerte mich daran, dass dies mein einziger Prom war. Also tanzte ich mit meinen Freunden, was eigentlich ziemlich Spass machte. Um 11 Uhr abends war dann der Tanz vorüber und wir hatten 30 Minuten bis After-Prom begann. Also fuhren wir zum Freund meiner Freundin, zogen bequeme Kleider an und gingen zurück zur Schule. Ich hatte gar keine Erwartungen, da ich überhaupt nicht wusste, was man beim After-Prom macht. Es gab Essen, Spiele und man konnte grosse Preise gewinnen. Das Beste war der Cash Cube. Man ist in einer Box voller Zeitungen, Papiere und Geldscheine, und die Augen wurden verdeckt. Man musste so viele Geldscheine wie möglich sammeln. Das Schwierige daran war jedoch, dass ein Ventilator die Papiere blies. Ich ergatterte etwa 30 Dollars, aber das Mädchen nach mir ergatterte einen $100 Banknote. So vieles passierte in einer Nacht. Ich spielte Volleyball, Poker, und ein Nägelspiel. Ich gewann einen wasserfesten Lautsprecher im Wert von etwa $130 und zwei T-shirts. Meine Freundin gewann sogar einen Fernseher. Ich geniesste es sehr. Um vier Uhr morgens fuhr die Mutter einer Freundin uns nach Hause, ich duschte und ging sofort ins Bett. 
Sonntag war der 7. Mai. Das heisst, in einem Monat werde ich bereits im Flieger sitzen und nach Hause, in die Schweiz, fliegen. Ich stand etwa um 10 Uhr auf, was mich ziemlich überrascht hatte. Sogar meine Gastmutter war noch nicht aus dem Bett gekommen, weil sie sich erkältet hatte. Mein Gastvater ging zur Kirche, während ich mit meiner Mutter telefonierte. Um Mittag assen meine Gastmutter und ich pochierte Eier und Kartoffeln. Ich erzählte ihr von meinen Prom-Erfahrungen und zeigte ihr meine Preise. Da das Wetter sehr schön war, fuhren wir mit dem Golfauto herum und trafen einige Nachbarn. Als wir zurückkamen, dekorierten wir den Garten und am Nachmittag gingen wir zu einer Freundin, die Blumen verkauft. Meine Gastmutter suchte Blumen im Wert von $200 aus. Wir brachten sie nach Hause und stellten sie dorthin, wo wir sie pflanzen möchten. Danach backten wir Pasta mit Pilzsauce, was super lecker war. Bevor ich hier herkam, konnte ich Pilz nicht ausstehen und jetzt mag ich gewisse Pilze. Nachdem Essen waschte ich das dreckige Geschirr ab und ging ins Bett. 


Dienstag, 2. Mai 2017

Woche #14

Schulwoche #14 
Diese Schulwoche fängt bei mir aufgrund der Reise am Dienstag an. Ich musste ziemlich viel nachholen. Beispielsweise waren die anderen im "Great Gatsby"-Buch bereits am fünften Kapitel angekommen und in Biologie wurde die Prüfung für den Mittwoch angesagt. Zudem war ich immer noch erschöpft von der Reise. Nicht nur die Zeitzone, sondern auch das Wetter ist ganz anders. Es ist kalt und nass. Deshalb hatten wir Softball in der Turnhalle und nicht draussen. Es fühlte sich gut an, wieder zu trainieren. Nach dem Training holte mich mein Gastvater ab und setzte mich zu Hause ab. Ich musste für meine Biologieprüfung lernen. Das dauerte ziemlich genau den ganzen Abend. Dazwischen assen wir aber auch Abendessen. Am Mittwoch schneite es den ganzen Tag lang. Deshalb wurden auch das Softballtraining abgesagt. Also fuhr ich nach der Schule mit dem Bus nach Hause. Meine Gastmutter war bereits zu Hause und arbeitete an ihrem Laptop. Ich schrieb einige Postkarten und später kochten meine Gastmutter & ich Omeletten mit Gemüse + Hashbrows + Breadsticks, was sehr lecker war. Danach zog ich mein Promkleid an und probierte passende High Heels an, weil das Kleid ein wenig zu lang ist. Zusätzlich suchten wir nach passende Schmuckstücke.
Am Donnerstag blieb ich nach dem Softball in Ada. Meine Freundin bot an, dass ihre Cousine mich für Prom schminken würde. Deshalb wollten wir eine Probeübung machen, damit wir am Promtag nicht in eine Krisensituation geraten. Bevor wir zur Cousine gingen, wollte ich mit meiner anderen Freundin Zeit verbringen, aber sie musste arbeiten. Deshalb begleitete ich sie zur Arbeit und schazte ihr zu. Als die Cousine von der Arbeit nach Hause kam und gegessen hatte, holte mich meine andere Freundin ab und wir fuhren zu ihr. Zuerst war ich an der Reihe, aber da ich kein Foundation dabei hatte, schminkte sie nur mein Auge. Das dauerte etwa eine halbe Stunde. Ich habe ihr gesagt, dass ich mein Make up schlicht haben möchte. Obwohl mir das Make-up gefiel, denke ich, dass ein wenig mehr Farbe doch nicht schaden würde. Dann war meine Freundin an der Reihe. Sie wollte Smokey-Eyes mit einem Rotton, was wirklich schön war. Es war ein wenig zu dunkel, was sich am Promtag dann ändern würde. Nachdem die Cousine ihr Makeup und Haar machte, fuhr sie mich nach Hause. Eigentlich hatten wir geplant, dass wir auf der Fahrt meine Gastmutter treffen würden, aber sie ging mit meinem Gastvater aus und reagierte nicht auf meine Anrufe. Deshalb fuhr mich meine Freundin nach Hause. Am Freitag hatte Das Varsity- und Junior High-Team ein Game in Fertile. Deshalb hatte ich kein Training. Ich fuhr mit dem Bus nach Hause, räumte das Geschirr aus und schrieb Postkarten. Am Abend schauten wir den Film "the Founder" und später ging ich in den Whirlpool, während meine Gasteltern einen Film über Neil Armstrong schauten.


Wochenende #14 

Am Samstag war einiges Los. Am morgen ging ich zur Post, um meine Postkarten zu versenden. Danach spazierte ich mit den Hunden und währendessen sah ich, dass es Tag der offenen Tür in der Bibliothek war. Es gab sogar ein Maskottchen. Also brachte ich die Hunde nach Hause und beeilte mich zur Bibliothek. Ehrlich gesagt, war kaum etwas los. Aber es gab Kaffee, Orangensaft und Snacks. Zudem waren die Arbeiter sehr freundlich und ich unterhielt mich mit ihnen. Als ich nach Hause kam, war etwa Mittagszeit und wir fuhren nach Ada, um Essen zu holen. Es gab einen Food Truck, der nur noch am Samstag in Ada war. Also bestellten wir Tacos, die super lecker waren. Der Teig war sogar frittiert. Danach brachten mich meine Gasteltern zur Cenex-Tankstelle, wo meine Freundin arbeitet. Sie musste nur noch 20 Minuten arbeiten und dann holten wir eine andere Freundin ab, um ihre Frisur für Prom zu testen. Die Friseuse war sehr lieb und backte sogar Waffeln für uns. Das dauerte etwa zwei Stunden. Als sie fertig waren, fuhren wir nach Hendrum, um eine andere Freundin abzuholen. Nachdem konnten wir endlich nach Fargo fahren. Zuerst gingen wir ins Shopping Center, guckten uns sehr süsse Welpen an und trafen zufälligerweise eine Freundin aus der Schule. Da wir Hunger hatten, wollten wir was zu Essen holen. Aber natürlich konnten wir uns nicht für einen Ort entscheiden. Also holte jeder an einem anderen Ort Essen. Ich kaufte meinen ersten Burrito von Taco Bell. Danach fuhren wir zum Walmart, um Sachen für Prom zu kaufen. Zusätzlich kaufte ich meine letzte "Refill"- Karte für mein Handy. Eine der Freundinnen fühlte sich dann nicht wohl, weshalb wir einen Stopp in Cherry Berry machten. Wir kauften uns Frozen Yoghurt und machten uns dann auf den Weg nach Hause. Als wir in Hendrum waren, stieg ich aus und merkte gleich, dass ich mein Handy im Auto liess. Zum Glück waren meine Freundinnen nicht weit entfernt und brachten mir mein Handy. Ich ging zur Bar, da meine Gasteltern dort waren. Ich unterhielt mich mit einigen, ging dann nach Hause und schlief.
Am Sonntag wachte ich auf und wollte nicht aus dem Bett. Ich war viel zu müde, da mir das Einschlafen am vorherigen Tag sehr schwer fiel. Ich rufte meine Eltern an und wir unterhielten uns für etwa 40 Minuten. Dann machte ich mich bereit, um zur Kirche zu gehen. Aber da meine Gastmutter keine Lust hatte (ich auch nicht), liessen wir es sein und nur mein Gastvater ging. Nach der Kirche fuhren wir nach Detroit Lakes zu unserem Camper, um den Neffen meines Gastvaters zu treffen. Während der Fahrt holten wir Essen von AllAmericanFood. Der Neffe meines Gastvaters war bereits dort, als wir ankamen. Während meine Gastmutter und ich alle Sachen in den Camper brachten, unterhielten sich die Männer über die Veranda des Campers. Mein Gastvater möchte sie ein wenig erhöhen, sodass sie der Höhe des Campers angepasst ist. Danach machten wir uns auf den Weg nach Hause und machten einen Stopp bei einem riesigen Bauhaus (Menards). Meine Gasteltern kauften einige Sachen für den Camper ein. In Moorhead holten wir Essen von China Buffet und brachten es nach Hause. Es war zwar lecker, aber das Essen meiner Mutter ist viel besser. Am Abend holten wir Sundaes von der Tankstelle und ich half meiner Gastmutter Bettdecken für den Camper zu suchen.


Sonntag, 30. April 2017

Arizona-Vegas-Trip


Tag #1
Nun vorerst mussten wir etwa eine Stunde auf den Check-in für das Gepäck warten. Als es endlich Zeit war, erklärten sie mir, dass ein Carry-On Koffer $50 koste. Hätten wir den Koffer zuvor online eingecheckt, wäre es $18 gewesen. Das war ein wenig blöd, aber daran konnten wir nichts ändern. Zudem kam das Flugzeug eine Stunde später an, was heisst, dass sich unser Flug um eine Stunde verspäten würde. Ich war sehr müde. Im Flugzeug war es kalt und es wurde nur noch kälter, als wir in der Luft waren. Und die Airline bot keine Decken an. Wir kamen um 3 Uhr morgens an, aber da die Zeitdifferenz zwei Stunden ist, war es 1 Uhr morgens. Mein Gastvater mietete ein Auto, während meine Gastmutter nach einem Hotel suchte. Wir fuhren zum Hotel und gingen sofort ins Bett. 

Tag #2
Am nächsten Tag waren wir alle um sieben Uhr wach aufgrund der Zeitdifferenz. Wir holten uns Frühstück und machten uns bereit für unsere Fahrt. Auf der Fahrt gab es wunderschöne Aussichten. Unser erster Halt war in Downtown Prescott, wo wir auch Mexikanisch zum Mittag assen. Danach fuhren wir über wunderschöne rote Berge, um nach Jerome zu gelangen. In Jerome leben etwa 400 Menschen, aber die Stadt ist sehr lebendig. Meine Gasteltern sprachen einzeln mit einer Vorhersagerin für zehn Minuten und es kostete sie insgesamt $40, was meiner Meinung nach ein wenig verschwenderisch ist. Danach fuhren wir durch Sedona nach Williams und checkten in unser Hotel ein. Mein Gastvater buchte das Hotelzimmer gemeinsam mit Zugtickets zum Grand Canyon. Wir bestellten Essen im "Old Smokey's Restaurant" und als wir zurückkamen, gingen mein Gastvater und ich zum Whirlpool im Hotel.








Tag #3
Am nächsten Tag gab es um neun Uhr morgens eine Western Show bevor wir in den Zug einstiegen und losbrachen. Die Fahrt dauerte etwa zwei Stunden und da wir in der "First Class"- Abteilung waren, gab es Snacks und sogar Musiker, die uns unterhielten. Es war richtig cool! Nach der Fahrt hatten wir circa drei Stunden Zeit bis wir wieder auf den Zug mussten, um zurück nach Williams zu fahren. In diesen drei Stunden hatten wir Zeit, um den Grand Canyon zu bewundern. In meinem ganzen Leben, habe ich noch nie etwas Schöneres gesehen als den Grand Canyon. Es ist eine unbeschreibliche Aussicht. Ich kann immer noch nicht glauben, dass es real war. Nach den drei Stunden fuhren wir wieder zurück und wie auch bei der Hinfahrt, gab es Snacks und Musiker. Die Rückfahrt gefiel mir mehr, da der Musiker für jede Gruppe ein Lied auf Lager hatte. Zurück in Williams stiegen wir in unser Auto ein und fuhren nach Laughlin, Nevada. Auf dem Weg hätten wir fast eine Panne gehabt, da es keine Tankstellen gab und wir dringend Benzin brauchten. Aber wir schafften es knapp noch. Nach zwei bis drei Stunden kamen wir an. Da meine Gastmutter eine Rewards Karte hat, mit der man Punkte durchs Spielen in Casinos sammelt, ergatterten wir eine Suite im Hotel Harrah's für $10. Obwohl es nur ein Bett gab, gab es mehr als genug Schlafmöglichkeiten für mich. Ich entschied mich für das Fenstersims mit einer Matte. Wir assen im Smashburger und nachdem ging ich in unser Hotelzimmer, während meine Gasteltern Zeit im Casino verbrachten.




Tag #4
Da ich sozusagen auf dem Fenstersims schlief, wachte ich mit der Sonne auf. Obwohl ich etwa um sieben Uhr aufstand, waren wir nicht bevor 10:30 Uhr aus unserer Suite. Wir assen Frühstück im IHopp; ich bestellte mir Swedish Crepes mit Beerensauce. Dann machten wir uns nach Las Vegas. Zuerst machten wir aber einen Stopp, um den Hoover Dam zu sehen. Es war zwar nicht so schön wie der Grand Canyon, aber trotzdem sehenswert. Wir blieben nur zehn Minuten, da es gar keine freie Parkplätze gab. Spannend war, dass der Hoover Damn genau in der Grenze zwischen Nevada und Arizona lag, was auch zwei verschiedene Zeitzonen trennt. Danach ging es weiter nach Las Vegas. Unser erster Stopp war das weltberühmte "Las Vegas"-Zeichen. Meine Gasteltern waren bereits dutzende Male in Vegas, aber haben bis jetzt noch nie ein Foto mit dem Zeichen gemacht. Also war es auch etwas Neues für sie. Danach machten wir uns auf den Weg zum Stratosphere. Leider gingen wir nicht hoch, da meine Gastmutter Höhenangst hat. Aber wir sahen Menschen, die vom Turm sprangen oder auf der Achterbahn waren. Nachdem gingen wir zu unserem Hotel und ruhten uns für eine kurze Zeit aus. Nach der Ruhenzeit gingen wir los und liefen durch die Strassen von Las Vegas. Unser Stopp war Paris. Im Casino spielte eine sehr talentierte Band, die meiner Gastmutter sehr gefiel. Während meine Gastmutter der Band zuhörte, gingen mein Gastvater und ich hoch zum Eiffelturm. Bevor wir hochgingen, machte eine Frau ein Foto von uns. Richtig unangenehm wurde es, als die Fotografin sagte, wir sollen uns küssen. Wir erklärten ihr, dass er sozusagen mein Vater, was sie erröten lies. Auch entschuldigte sie sich bei uns. Obwohl es nicht der richtige Eiffelturm ist, war die Sicht wunderschön. Die Stadt sah so lebendig aus. Wir warteten bis es zehn Uhr abends war, da dann die Springbrunnen-Show des Bellagios begann. Obwohl wir die Musik nicht hörten, war es wundervoll. Leider dauerte die Show nur etwa fünf Minuten. Danach gingen wie zurück zu meiner Gastmutter und liefen weiter durch die Stadt. Im Hotel Planet Hollywood gab es eine Strasse (Miracle Miles Shops) voller Läden und Restaurants. Die Decke der Strasse war bemalt mit Wolkenmuster, sodass man wirklich das Gefühl hatte, als wäre man draussen in der Freie. Wir suchten nach einem Restaurant, da wir alle riesigen Hunger hatten. Wir assen in einem sehr schicken, italienischen Restaurant (Romagna Mia). Es war zwar teuer, aber sehr lecker. Dann machten wir uns auf den Weg zum Hotel zurück. Obwohl alles in Las Vegas sehr nah beisammen wirkt, ist es nur eine Illusion. Hotels sind weiter voneinander entfernt, als man denkt.





Tag #5 
Der letzter ganze Tag von unserer Reise. Am Morgen holten wir uns Kaffee und entspannten uns am Pool. Leider konnten wir meinetwegen nicht ins 21+ Pool-Areal. Es fühlte sich sehr schön an, aber manchmal war mir die Sonne doch ein wenig zu heiss. Am Mittag assen wir in Charlo n' Charlies. Nachdem wir uns umgezogen hatten, liefen wir zum Venetian-Hotel und bewunderten die Sänger der Gondelfahrten. Auch gab es Pantomime im Hotel, mit denen ich Fotos gemacht habe. Erst im Nachhinein realisiere ich, dass diese Pantomimen sich täglich verkleiden und bemalen lassen, um zu überleben, was ziemlich traurig ist. Nachdem benutzten wir den Deuce-Bus für $6, um zum Luxor zu gelangen. Dieses Hotel hat die Form einer Pyramide und soll auch Ägypten ähneln. Dort versuchten meine Gasteltern Tickets zur "The Mentalist"-Show zu ergattern. Mit Erfolg. Nach einer Weile fuhren wir zurück zum Hotel, zogen uns um und machten uns wieder auf den Weg zum Hotel "Planet Hollywood". Die Tickets mussten eine Stunde vor der Show abgeholt werden. Deshalb hatten wir genug Zeit, um Nachos im "La Salsa" zu essen. Ich freute mich sehr auf die Show! The Mentalist war kein Magist, sondern analysiert Menschen und findet dadurch Fakten und Charaktereigenschaften von Menschen heraus. Bevor die Show begann, mussten wir persönliche Fragen auf ein Stück Papier aufschreiben, dessen Antworten uns interessieren. Während der Show wählte "the Mentalist" dann ein Zettel aus und konnte nur mithilfe des Zettels den Namen dessen Person entziffern. Das war unglaublich. Eine perfektische Mischung aus Humor und Entertainment. Ich kann es bis heute noch nicht glauben. Sehr empfehlenswert! Nach der Show gingen wir dann zurück ins Hotel, und meine Gasteltern nutzten den Abend aus, um Gewinne im Casino zu machen.



Tag #6
Nun war es schon Zeit, um nach Hause zu fliegen. Wir standen um sechs Uhr auf, beeilten uns mit dem Bereitmachen und fuhren zum Flughafen. Zuerst mussten wir jedoch unser Mietauto abgegeben. Zum Glück gab es gratis Busse, die uns dann zu unserem Terminal brachten. Zum Frühstück gab es Zimt-rollen und Kaffee von Cinnabon, die sehr lecker waren. Der Flug zurück war viel angenehmer, als der Hinflug. Glücklicherweise kaufte ich einen fetten Souvenir-Pullover aus Arizona, der mich warm hielt. Das erste, das mit auffiel, war das Wetter. In Las Vegas war es sonnig und warm; in Minnesota hingegen, kalt und regnerisch. Zumindest schneite es nicht. Wir fuhren nach Hause und versuchten uns auszuruhen. Auch die Zeitumstellung machte uns ein wenig durcheinander. Wir waren nicht müde, wenn Schlafenszeit war. Wir hatten keinen Hunger, als es Zeit zum Essen war. Also assen wir etwa um zehn Uhr abends Chips mit Spinat/Artischocke-Chips.




Die Reise gefiel mir riesig. Mir ist bewusst, dass viele Gastfamilien nicht mit ihren Austauschkindern in die Ferien gehen. Deshalb schätze ich es umso mehr. Ich muss sagen, vor der Reise, war alles ein wenig chaotisch und ein leichtes Heimweh überkam mich. Das kalte Wetter in Minnesota half auch nicht wirklich weiter. Diese Woche war ein sehr gute Ablenkung/Abwechslung und erinnerte mich daran, dass meine Zeit in den USA fast vorüber ist und ich das Beste daraus machen muss. Das war definitiv einer der besten Wochen meines Lebens. Ich hoffe sehr, dass ich sie nie vergessen werde.