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Sonntag, 21. Mai 2017

Woche #17

Schulwoche #17
Am Montag fiel mir das Aufwachen und Aufstehen sehr schwer. Ich war immer noch erschöpft und müde, weil ich während dem Wochenende nur wenig Schlaf erhielt. Jedenfalls verlief die Schule ganz normal, bis auf die Chemiestunde. Da unsere Chrmielehrerun Klavier für den JuniorHigh-Chor spielen musste, mussten wir unsere Hausaufgaben in der Aula machen. Während die "Kinder" ihre Lieder sangen. Zudem war am Montag das letzte Softballtraining, da das Spiel für Donnerstag abgesagt wurde und am Dienstag unser letztes Spiel ist. Obwohl ich manchmal hoffte (vor allem bei kaltem Wetter), dass die Softballsaison vorbei wäre, hat es mir trotzdem riesigen Spass gemacht. Ich habe eine neue Sportart kennengelernt, neue Freunde gemacht, und meine Freizeit gut ausgenutzt. Anfangs wusste ich gar nichts über Softball. Ich wusste nicht mal, dass es Softball gab. Auch wenn ich nicht sehr gut bin, habe ich vieles gelernt und verbesserte mich täglich. Hätte ich die Chance, würde ich definitiv nochmals spielen. Nachdem Training mussten wir uns nach Hause beeilen, essen und zum "Musical" der Primarschule in Hendum gehen. Die Tochter meines Gastbruders, Ellie, sang nämlich im Chor. Ehrlich gesagt, fand ich ziemlich langweilig und konnte mich gar nicht auf das Stück konzentrieren, da die Sitze so unbequem waren und ich von lärmigen Kinder umgeben war. Nach etwa 90 Minuten war es vorüber und wir gingen nach Hause. Auch Ellie und ihr Bruder kamen, denn sie musste ihr Geburtstaggeschenk holen kommen. Um neun Uhr abends brachten meine Gasteltern sie nach Hause und ich ging ins Bett. 
Am Dienstag hatte ich mein allerletztes Softballspiel in Ada. Ich war mir nicht sicher, ob das Spiel überhaupt stattfinden würde, da es sehr bewölkt und teilweise regnerisch war. Glücklicherweise wurde es nicht abgesagt, obwohl sogar Baseball für JV/JH abgesagt wurde. Wir spielten insgesamt fünf Innings und ich durfte sogar das ganze Spiel spielen. In keinem Spiel, schaffte ich es einen Punkt zu ergattern. Aber in meinem letzten Spiel schaffte ich es 3x nach Hause, slid (gleitete) zur Home-Base und schlug den Ball (leider fing das Gegenteam den Ball). Trotzdem würde ich sagen, dass es ein Erfolg war. Wir beendeten die Softballsaison mit einem erfolgreichen Gewinn. Mein Team war glücklich, mein Coach war glücklich, meine Gasteltern waren glücklich, ich war glücklich. Zu Hause assen wir Spaghetti mit Broccoli, Mais, Salat und Essiggurken. Meine Gastmutter zeigte mir Fotos aus ihrer Jugend und Kindheit. Ich konnte sie kaum erkennen und nachdem wir unser Dessert, Erdbeeren mit Rahm, assen, ging ich schlafen. 
Am Mittwoch wurde meine Foods-Klasse zur Klinik eingeladen, um einige Salate zu probieren und bewerten. Nach unsere Beurteilung werden sie entscheiden, welche Salate zur Salat-bar hinzugefügt werden. Zusätzlich erhielten wir Vanille-Glacé, was eine nette Überraschung war. Nach der Schule fuhr ich mit dem Schulbus nach Hause. Als meine Gastmutter vom Büro nach Hause kam, fuhren wir nach Halstad, um Farbe für unseren Picknick-Tisch beim Camper zu kaufen. Danach zeigte mir meine Gastmutter wie der Rasenmäher funktioniert, und ich "durfte" den Hintergarten mähen, während meine Gastmutter den Vorgarten mähte. Später warteten wir auf meinen Gastvater, da wir mit einem ehemaligen Arbeitskollegen meiner Gastmutter verabredet waren. Er kam von Manohmen und traf uns im Pub in Ada. Er war sehr nett, jedoch merkte ich, dass mein Gastvater überhaupt keine Lust hatte und meine Gasteltern sich gestritten hatten. Glücklicherweise schien der Freund nichts zu merken. Wir blieben etwa zwei Stunden und gingen dann nach Hause. 
Am Donnerstag arbeitete meine Gastmutter in der Schule, was heisst, dass ich mit ihr zur Schule fuhr. Der Schultag verlief ganz normal und da ich kein Softball-training hatte, war ich bereits um halb vier zu Hause. Ich machte meine Hausaufgaben, wusch meine Kleider und half meiner Gastmutter mit dem Garten. Später kam mein Gastbruder nach Hause und wir warfen einige Körbe mit dem Basketball. Ich half meiner Gastmutter mit dem Kochen - wir machten Käse-Enchiladas, Spargeln und Salat. Danach fuhren meine Gastmutter und ich mit dem Golfauto herum und am Abend schauten wir fern. 
Freitag war der letzte Schultag für alle Seniors und für das Track-Team gab es ein Pep Fest. Es war nicht wirklich spektakulär - Sie rannten durch die Gänge und gaben allen High-Five. Am Nachmittag holte mich meine Gastmutter aus der Chemiestunde, da wir uns für den Fargo Marathon bereit machen mussten. Wir fuhren nach Hause, zogen uns um und machten uns auf den Weg zum Fargodome, als meine Gastmutter endlich bereit war. Zuerst holten wir unser "Packet" mit unsere Startnummer, T-shirt und Tasche ab. Danach liefen wir durch das Stadium und sammelten Souvenire von verschiedenen Stände. Um sechs Uhr gingen wir dann zur Startlinie, trafen Uncle Johnny und geniessten die Zeit bis der Marathon begann. Um 18:30 war es dann soweit. Wir rannten alle zusammen, was heisst, dass ich mich am Tempo meiner Gasteltern anpasste. Am Strassenrand standen Menschen mit Plakaten, die uns aufeuerten. Es hat riesigen Spass gemacht. Unser Endresultat war 36 Minuten, was eigentlich irrelevant ist, da wir es nur aus Spass gemacht haben. Wir bekamen Fruitcups, Wasser und eine Medaille. Danach gingen wir mit Uncle Johnny ins Applebee's und assen unser wohlverdientes Abendessen. Danach fuhren mich meine Gasteltern nach Hause und sie gingen in die Bar. 

Wochenende #17
Am regnerischen Samstag musste ich zum letzten Mal meinen Local Rep in Fargo treffen, da ich am Sonntag nicht zum monatlichen Treffen kann. Wir trafen sie um Mittag im Mc'Donalds in Moorhead - Meine Gasteltern und ich mussten einige Fragen beantworten, was etwa eine halbe Stunde dauerte. Als wir fertig waren, geschah etwas Unglaubliches. Etwa sieben Rehe rannten nacheinander vor unseren Augen durch die Stadt. Sie waren sehr schnell, weshalb ich kein Foto machen konnte. Danach holte mich meine Freundin ab und wir fuhren nach Fargo. Da ich nichts im Mc'Donalds ass und Hunger hatte, kaufte ich mir einen 7-Layer Burrito von Taco Bell. Später holten wir eine andere Freundin ab, fuhren herum, und gingen in einige Kleiderläder. Aber da meine Freundinnen nicht gerne shoppen, hatte ich gar nicht Zeit, um mir die Kleider wirklich anzuschauen. Weil die eine Freundin sich zum Mittagessen mit ihrer Familie traf, setzten wir sie beim Restaurant "Paradiso" ab. Danach fuhren wir zur Kirche, wo wir eine weitere Freundin abholten, die mit ihrer Kirchengruppe beim Fargo Marathon aushalf. Wir warteten etwa 40 Minuten, was uns beide sehr mürrisch und hungrig machte. Zudem nahm sie ihr Telefon nicht ab. Als sie dann endlich ins Auto einstieg, fuhren wir zurück zum Restaurant, um die andere Freundin abzuholen. Leider stritt sie sich mit ihrer Mutter, weshalb sie nicht mit uns den Tag verbringen konnte und wir sie zurück zur Wohnung brachte, wo wir sie am Anfang abholten. Eigentlich hatten wir vor, einen Film in Kino zu schauen, jedoch brachten die "Kirchen-"Freundin kein Geld. Also holten wir Essen, gingen in eine enttäuschende, tierlose Tierhandlung und machten uns danach auf den Weg nach Hause. Wir machten einen Stopp in Gardner, um die Familie meiner Freundin zu treffen. Sie waren super lieb und zeigten uns ihr Haustier - ein Frettchen. Danach fuhren wir nach Hendrum, assen Stir-Fry Gemüse bei der "Kirchen-"freundin und kamen zu mir nach Hause. Meine Gasteltern waren nicht zu Hause, da sie die Nacht im Camper in Detroit Lakes verbrachten. Wir verbrachten Zeit im Whirlpool und nach einer Stunde, gingen wir ins Haus und schauten "The break-up". Ich geniesste den Tag sehr, vor allem weil ich weiss, dass mir nicht mehr viel Zeit hier bleibt. Um halb elf gingen sie dann nach Hause, ich duschte und ging ins Bett. 
Am Sonntag war mein Faulenzer Tag. Ich stand auf, telefonierte mit meinen Eltern, schaute Gossip Girl und machte Hausaufgaben. Um Mittag kochte ich mir Stir-Fry Gemüse und Reis. Ich facetime-te drei Stunden mit meiner besten Freundin, was mich glücklicher machte, als erwartet. Ich vermisse sie definitiv sehr. Danach kamen meine Gasteltern nach Hause, wir brachten die Blumen zurück nach draussen und bestellten Pizza zum Abendessen. Den Abend verbrachten wir vor dem Fernseher. 

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