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Montag, 13. März 2017

Woche #7

Schulwoche #7 
Am Montag war der letzter Tag, an welchem meine Gastmutter in der Schule aushalf. Von 15:30 bis 19:00 gab es eine Elternkonferenz, d.h.: Man konnte zu dieser Zeit zur Schule gehen und mit den Lehrern ein Gespräch führen. Meine Gastmutter freute sich sehr über meine Noten und postete es sogar auf Facebook, was mir eigentlich nicht wirklich gefällt. Ich mag es nicht, wenn man über meine Noten prahlt...
Als wir nach Hause kamen, trainierten meine Gastmutter und ich mit einer Workout-DVD, die sie bestellt hatte bevor ich in Minnesota ankam. Es war definitiv nicht einfach, vor allem weil ich schon seit einem Monat nicht mehr Sport trieb, aber ich konnte es nicht wirklich ernst nehmen. In der Mitte machte eine top-motivierte Trainerin alles vor und auf der linken Seite machte eine nichtallzu-motivierte Frau die einfachere Version vor. Wäre ich im Video, wäre ich definitiv diese Frau. Am Abend lief  eine Stunde Bachelor und gleich danach lief eine Show, in der alle Teilnehmerinnen von ihren Erfahrungen und Gefühlen erzählt haben, Fragen gestellt haben und miteinander gestritten haben. Das war richtig lustig. Am Dienstag war es sehr windig. In Fargo gab es sogar einen Schneesturm und in Minneapolis einen Tornado. Ich dachte sogar, dass ich aufgrund des Wetters keine Schule hätte. Naja, Pech ghabt. Ich fuhr mit den Schulbus zur Schule und wieder zurück. Zu Hause machte ich meine Hausaufgaben und nach dem Training mit der DVD fuhren wir nach Ada und assen in einer Bar. Für mich gab es Mac n'Cheese- Sticks. Danach gingen wir wieder zurück und ich machte mich wieder an meinen Hausaufgaben. Am Mittwoch waren meine Gastmutter und ich alleine zu Hause, denn es war der letzter Abend bevor mein Gastvater und -bruder sich auf den Weg nach Kalifornien machen. Wir trainierten wieder, kochten Rühreier mit Gemüse und schauten fern. Am Donnerstagmorgen ging es dann los. Ich merkte sofort, dass mein Gastbruder sehr nervös war. Es erinnerte mich an meinen Abflug. Ich hoffe, dass er erfolgreich sein wird und dass ich irgendwann seinen Namen am Ende eines Films lesen werde. In der Schule gab es ein Fotoshooting für jede Schulgruppe, also auch für FCCLA. Ich bekam ein T-shirt von der Lehrerin und die Fotografin schoss genau drei Fotos. Nach der Schule wartete ich auf meine Gastmutter, die den ganzen Tag gefahren ist, um die neue Zeitung zu verteilen. Als sie nach Hause kam, erzählte sie mir, dass mein Gastvater eine Busse in South Dakota bekommen hat, weil er zu schnell gefahren ist. Danach machten wir uns auf den Weg nach Fargo, da wir mit den Freundinnen meiner Gastmutter im Restaurant, Mango's, essen wollten. Zuerst mussten wir aber für fünf Minuten mit der Local Rep sprechen. Sie fragte mich wie es mir ginge und das war alles. Dann konnten wir endlich essen. Ich bestellte Potato Burritos, die richtig gut waren. 

Wochenende
Am Freitag gab es ein Pep Fest in der letzten Schulstunde. Das Basketballteam und die Coaches wurden geehrt. Ich merkte, dass Amerikaner sehr patriotisch und stolz sind. Ich blieb mit Freundinnen in der Schule, da es ein wichtiges Basketballspiel für das Frauenteam  gab. Wir fuhren nach Moorhead und holten uns Caribou-Kaffee und Essen. Danach gingen wir zum College, kauften Tickets und schauten uns das Spiel an. Das Spiel war sehr spannend, denn für eine lange Zeit war Gleichstand. Wenn unser Team ein Korb schoss, holte das andere Team gleich wieder auf. Schlussendlich gewannen wir und das Mädchenteam wird nächste Woche nach Minneapolis fahren und dort ein das wichtige Spiel des Jahres spielen. Am Samstag war St. Patrick's day parade! Leider wurde vieles abgesagt, da es kälter als -11° war. Um 11 Uhr fuhren wir los und trafen die Schwester und Nichte meiner Gastmutter in einer Pizzeria. Sie wirkten beide sehr desinteressiert und es kam mir so vor, als wären sie nur gekommen, weil meine Gastmutter die Unterlagen ihrer Steuern brauchte und weil es Pizza gab. Zusätzlich kam noch eine Freundin. Wir assen die unglaublich feine, dünne Pizza. Weil die Schwester ihre Unterlagen vergass, ging sie zurück nach Hause und verpasste (wahrscheinlich mit Absicht) die Parade. Die Parade war ähnlich wie  Fasnacht, nur besser. Sie verteilten Süssigkeiten und weil so wenig Menschen kamen (aufgrund des Wetters), erhielten wir ganz viele!  Es war sehr sehr sehr kalt, aber es hat umso mehr Spass gemacht. Leider dauerte es nur eine Stunde. Nachdem fuhren wir nach Hause, passten auf den Hund meiner Gastschwester auf und am Abend machte ich meine Hausaufgaben. Am Sonntag war nicht viel los. Wir mussten die Uhren auf Sommerzeit umstellen. Am Nachmittag fuhren wir zum Altersheim, tranken Kaffee und assen Cookies mit Freunden, die dort wohnen. Nach einer Stunde fuhren wir zum Büro und erledigten einige Sachen. Ich musste die Rechnungen, die bezahlt wurden, in den Computer eintragen. Das dauerte etwa eine Stunde. Als wir nach Hause kamen, arbeitete meine Gastmutter an Steuern und ich schaute fern/ las mein Buch. 

T

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